(openPR) Dormagen, 29. Januar 2010 – Kurz vor Semesterende hatte Prof. Dr. Theodor Stemper von der Bergischen Universität Wuppertal für seine Studierenden aus dem Seminar „Motorische Diagnostik“ eine Überraschung vorbereitet. Im Gastvortrag von Leistungsdiagnostiker Martin Kusch am Freitag, 29. Januar, konnten sie sich über die neueste Technologie in der Ausdauerleistungsdiagnostik informieren.
Bevor Martin Kusch jedoch mit der Vorstellung des aeroman professional und der dazugehörigen Testmethode aeroscan beginnen konnte, begrüßte Seminarleiter Stemper herzlich seine Studierenden. Trotz des erneuten Wintereinbruchs mit reichlich Schnee hatten es immerhin knapp dreißig Seminarteilnehmer die steilen Straßen hinauf zum Wuppertaler Universitätsgebäude geschafft. Auch einige Mitarbeiter des Fachbereichs Sportwissenschaft ließen sich den Gastvortrag des Dormagener Diagnostik-Profis Martin Kusch nicht entgehen.
Da die Studierenden nach eigenen Aussagen bisher nur wenige Erfahrungen mit dem Thema Spiroergometrie gemacht hatten, begann Kusch seinen Vortrag, nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens leistungsdiagnostik.de, mit den historischen Grundlagen dieser eigentlich eher medizinischen Disziplin. Auch wenn insgesamt nur knapp anderthalb Stunden zur Verfügung standen, erklärte der Sportwissenschaftler ausführlich die wichtigsten Kenngrößen der klassischen klinischen Spiroergometrie und der indirekten Kalorimetrie.
Da Sportwissenschaftler keine Krankheiten diagnostizieren, sondern Menschen unter anderem bei der Verbesserung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit helfen sollen, kamen auch die Anwendungsmöglichkeiten der Leistungsdiagnostik in der täglichen Sportpraxis nicht zu kurz. Seminarleiter Prof. Stemper freute sich zudem, seinen Studierenden neben dem Lehramtsberuf weitere mögliche Berufsperspektiven präsentieren zu können, die auch ein Masterstudium nach dem Bachelor-Abschluss ausgesprochen sinnvoll erscheinen lassen.
Das Highlight des Vortrags war sicherlich der Live-Test mit dem aeroman professional am Ende der Veranstaltung. Kaum mehr als zehn Minuten brauchte Martin Kusch, um den Studierenden die individuellen Trainingsbereiche des Probanden präsentieren zu können. Anhand der Auswertung des aeroscan ließen sich auch die zuvor kennengelernten Parameter der Spiroergometrie so noch einmal anschaulich darstellen. Vor allem aber bei den Fachleuten im Auditorium sorgte die neue Technik des aeroman professional, der unter anderem ohne eine störende Gesichtsmaske und ohne aufwendiges Kalibrieren auskommt, für erstaunte Blicke.
Ausreichend mit Informationsmaterial zum Thema Leistungsdiagnostik versorgt, verabschiedeten sich die Studierenden anschließend ins verdiente Wochenende.











