(openPR) Bea Edelmann hat 25 Jahre erfolgreich als Pharmareferentin gearbeitet. Doch dann sterben zwei Frauen. Sie kündigt, gerät in eine Krise. Und entdeckt ihre Leidenschaft für Schokolade. Die süßen Verführungen jetzt auf KLICK-Germany
„Hhm, das duftet lecker!" In der Schokoladenmaschine färbt sich langsam die weiße Rohschokolade rosa. Bea Edelmann hat gerade gefriergetrocknete Erdbeeren dazugegeben. „Lange habe ich probiert, bis ich die genau richtige Dosierung gefunden habe: Nicht zu süß und mit ganz viel Fruchtgeschmack." Bea liebt Schokolade. „Schon als Kind mochte ich vor allem den Moment, wenn ein Stückchen im Mund schmolz und der süße Geschmack ganz langsam durch den ganzen Gaumen zog." Heute, fast 45 Jahre später, steht sie in ihrer großzügigen Küche in einem alten Bauernhaus und kreiert selbst Schokolade.
Pharmareferentin mit brisanten Aufgaben
Eigentlich hat Bea Edelmann Chemielaborantin in Höchst gelernt, danach eine Ausbildung zur Pharmareferentin gemacht. 25 Jahre arbeitete sie in dieser Branche, war Projektmanagerin. Ich Aufgabe: „Ich führte internationale Medikamente auf dem deutschen Markt ein. Unter anderem Canabis. Sie halfen Patienten mit Multipler Sklerose, die als Komplikation ihrer Krankheit starke Spastiken hatten. Ihr Leben wurde durch die Medikamente sehr erleichtert." Es sind hochbrisante Präparate. Deshalb kennt Bea Edelmann auch manche Patienten persönlich. Doch die Krankenkassen zahlen das Canabis-Präparat nicht, weil es keine sicheren Studien dazu gibt. Die Folge: Zwei Patientinnen nehmen sich das Leben. „Ich hielt diesen Irrsinn nicht aus. Da gibt es ein Präparat, das diesen schwer kranken Menschen das Leben erleichtert. Aber es wird ihnen nicht bezahlt." Verzweifelt kündigt Bea Edelmann 2005.
Verführt auf einer Messe
Von nun an beschäftigt sie sich mit alternativen Heilmethoden, Naturheilkunde, Tiefenentspannung. Sie lernte verschiedene Massagetechniken, bietet auf Messen Massagen an. Bei einer Messe steht direkt neben ihrer Massageliege ein Stand mit einer kleinen Schokoladen-Maschine. Es duftet lecker. Bea dealt: Massage gegen Schokolade. „Plötzlich hatte mich meine Kindheit eingeholt. Es reizte mich, selbst Schokolade zu kreieren." Kurzerhand kauft sich Bea nach der Messe eine Schokoladen-Maschine. Was sie nicht ahnt: Das Werk stellt eigentlich Eis-Maschinen her, hat wenig Erfahrung mit Schokolade. Beim ersten Probieren in dieser Firma gelingen die Schokoladen ja noch.
Die ersten Schokoladen missraten
Aber als Bea wenig später, im Dezember 2006, zum ersten Mal auf dem Wildauer Weihnachtsmarkt steht, wird ihre Schokoladenproduktion ein Reinfall. „Die dunkle Schokolade lief weiß an. Ich hatte nicht die richtige Temperatur getroffen." Als ein Kunde seine 300 bestellten Tafeln abholen will, sind alle verdorben. Damals fluchte Bea: „Ich koche lieber Bohnensuppe. Davon verstehe ich wenigstens was!" Trotzdem gibt sie nicht auf. Sie sucht sich einen neuen Anbieter für Rohkakaomasse. Die Außendienstmitarbeiterin erklärt ihr, bei welcher Temperatur genau die Schokoladenmasse weiter verarbeitet werden muss. Zuhause probiert Bea Edelmann weiter.
Verrückte Kompositionen
Verfeinert die Schokolade mit Salz, Habaneropfeffer, Cardamom oder Chili. „Als leidenschaftliche Hobby-Köchin kannte ich mich mit den verschiedensten Gewürzen und Kräutern gut aus." Die Zutaten werden immer raffinierter. Aus dicken Tafeln wurden hauchfeine Taler. „Ich erinnerte mich an meine Kindertage, wie gut damals die Bruchschokolade schmeckte." Heute hat Bea Edelmann mehr als 30 verschiedene Geschmacksrichtungen im Angebot und eine wachsende Fan-Gemeinde. Besonders ihre Fruchtschokoladen sind einzigartig. „Ich verwende ja echte Früchte, das gibt es sonst überhaupt nicht! Denn alle Firmen, die große Maschinen benutzen, verschmutzen sich ihre Maschinen nicht mit Fruchtpartikeln - das ist ein Vorteil meiner kleinen Produktion..."
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