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Minol-Tipps: Dem Schimmel keine Chance

14.01.200516:09 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Fehlerhaftes Heizungsverhalten und unzureichende Lüftung als Hauptursachen der Schimmelbildung – Hohes Gesundheits- und Kostenrisiko


Leinfelden-Echterdingen, 14. 01. 2005 – Stockflecken, Schwarzpilz oder auch Spak – von den rund 10.000 bekannten Pilzarten kommen etwa hundert auch in Wohnungen vor. Sie sind praktisch überall vorhanden und nicht zu vermeiden. Kritisch wird es jedoch, wenn die Schimmelpilze als schwarze, grüne oder auch rosafarbene Flecken in den Zimmerecken und zwischen den Badfliesen sichtbar werden. Dann werden immer häufiger auch Messdienstunternehmen wie die Minol Messtechnik W. Lehmann GmbH & Co. KG zu Rate gezogen. Von ihnen erhoffen sich Vermieter die Klärung der Frage, ob nicht das mangelhafte Heizungsverhalten des Wohnungsbesitzers die Ursache des aufgetretenen Übels ist.



Feuchte Wände und Schimmelflecken in der Wohnung sind in der Regel Mängel, die der Vermieter beseitigen muss und die den Mieter zu einer Minderung der Miete berechtigen. Darauf weist der Deutsche Mieterbund (DMB) hin. Es gibt jedoch Ausnahmen von der Regel. Ist der Mieter selbst für die Feuchtigkeitsschäden verantwortlich, weil er zum Beispiel zu wenig heizt oder lüftet, scheiden Mietminderungsansprüche aus. Immerhin stellt sich im Rahmen der gerichtlichen Beweissicherung in nahezu 50% der Fälle heraus, dass ein Nutzerfehlverhalten beim Heizen und Lüften ursächlich für die Schimmelpilzbildung ist, stellte das Infoblatt der Baukammer Berlin bereits vor einigen Jahren fest.

Mehr als 15 Millionen Bundesbürger leben in ihren Wohnungen mit Schimmelpilz und Feuchtigkeit, stellt eine Studie unter Federführung der Friedrich-Schiller-Universität Jena aus dem Jahre 2002 fest. Etwa 400 Bezirksschornsteinfeger hatten bundesweit rund 30.000 Räume in 5.530 Wohnungen überprüft, die zufällig ausgewählt worden waren. Die Jenaer Studie bestätigte die Marktforscher von Öko-Test, die bereits in 2001 mehr als 10.000 Wohnungen in ganz Deutschland untersucht haben. Öko-Test rechnet auf der Grundlage der erhobenen Daten damit, dass sogar ein Drittel aller deutschen Wohnungen mit Schimmelpilzen befallen sind. Die Belastung soll so stark sein, dass die Mehrzahl der Wohnungen eigentlich nicht mehr bewohnbar ist, schlussfolgert Öko-Test. Auch die Bilanz der Experten von Stiftung Warentest ist besorgniserregend. Eine Aktion zur Untersuchung von Raumluft, an der sich mehr als 1.700 Haushalte beteiligten, zeigte, dass fast jede zweite eingegangene Probe belastet war - jede fünfte sogar stark.

Die Auswirkungen auf die Bewohner von befallenen Wohnungen können fatal sein: Schimmelpilze in Fußböden, Wänden und Decken sind die häufigste Ursache für Atemwegserkrankungen, Infektanfälligkeit, Allergien, Ermüdungserscheinungen oder chronische Nebenhöhlenprobleme. Insgesamt erkranken in Deutschland jährlich 48.000 Menschen an einem bedrohlichen Pilzbefall der inneren Organe, etwa 9.000 sterben daran - mehr als im Straßenverkehr ums Leben kommen, rechnet Öko-Test vor.

Das vermehrte Auftreten von Schimmelpilz geht einher mit dem wachsenden Energiebewusstsein der Menschen. Besonders Energiesparhäuser mit starker Wärmedämmung sind bei unzureichender Lüftung ein hervorragender Nährboden für Schimmelpilze. Der mangelhafte Austausch der verbrauchten Luft begünstigt die Bildung von Kondenswasser, das sich in Ecken absetzt und den Sporen in der Luft als Nährboden dient. Immerhin produziert eine einzelne Person täglich je nach Tätigkeit etwa zwei Liter Wasser. Dazu kommt weitere Feuchtigkeit durch Kochen, Duschen, Wäsche waschen oder auch Handtücher trocknen. Steht dann im Badezimmer noch ein voll gehängter Wäscheständer mit Pullovern und Jeans, so ist klar, dass in einem durch¬schnittlichen Haushalt mit vier Personen pro Tag bis zu 15 Liter Wasser in Form von nicht sichtbarem Wasserdampf an die Raumluft abgegeben werden. Je nach Aktivität liegt die Frischluftrate bei Erwachsenen zwischen 10 und 75 Liter pro Stunde. In einem 4-Personen-Haushalt wird demnach eine Frischluftmenge von 2.000-3.000 m3 benötigt.

Je kälter die Luft ist, desto weniger Wasser kann sie binden. 25 Grad warme Luft nimmt etwa 25 Gramm Wasser je Kubikmeter Rauminhalt auf, bei null Grad Raumtemperatur sind es aber nur noch vier Gramm Wasser. Damit die Raumluft mehr Feuchtigkeit binden kann, muss bei erhöhter Feuchtigkeitsbildung mehr geheizt und gelüftet werden. Das rigorose Abstellen der Heizung beim Verlassen der Wohnung in den kühleren Jahreszeiten entlastet nur das Budget des Nutzers. Langfristig entstehen über die Ausbreitung von Schimmel Schäden, die den Vermieter teuer zu stehen kommen können.

Weitere informative Tipps erhalten Sie unter www.minol.com

Pressekontakt
HFN Kommunikation GmbH
Helmut Nollert / Jochen Rössner
Telefon 069 - 923186-0
E-Mail: E-Mail

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