(openPR) DEHOGA Hessen e.V. weist die in Teilen massive öffentliche Kritik an der Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung in der Hotellerie zurück.
Die hessische Hotellerie nutzt die sich aus der Senkung der Mehrwertsteuer ergebene Möglichkeit die Mehreinnahmen in die Betriebe, Personal und Preissenkung zu investieren.
In einer vom DEHOGA Hessen e.V. durchgeführten Blitzumfrage kündigt eine deutliche Mehrheit der hessischen Mitgliedsbetriebe an, in die Betriebe zu investieren und somit den Service und Komfort für die Gäste zu erhöhen.
Gut 70 Prozent der befragten Teilnehmer investieren in diesem Jahr in Personal, insbesondere in Lohnerhöhungen, Fortbildung, Neuanstellungen und Ausbildungsplätze.
23 Prozent der hessischen Mitgliedsbetriebe haben zum 01. Januar 2010 ihre Preise gesenkt. Insbesondere für Geschäftsreisende und Stammkunden werden besondere Tarife angeboten.
Nicht sachgerecht ist die aktuelle Berichterstattung über die Praktiken bei der Handhabung von Frühstücksangeboten von Hoteliers. Insbesondere die vom Hessischen Rundfunk veröffentlichte Darstellung „Dem Steuergeschenk folgt vielfach der Steuerbetrug“ (Mittwoch, 21.01.2010 – M€X) widerspricht der DEHOGA Hessen vehement.
„Der DEHOGA Hessen informiert und berät. Wir appellieren an unsere Mitgliedsbetriebe die Chancen der Mehrwertsteuersenkung zu nutzen und sich in Zweifelsfragen an uns zu wenden.“, so Reinhard Schreek, Präsident des DEHOGA Hessen.
Enttäuscht zeigt sich der DEHOGA Hessen über die Tatsache, dass seitens der Politik und Finanzbehörden noch keine rechtssicheren Richtlinien, insbesondere für den Umgang mit Geschäftsreisenden, gefunden wurden.
Präsident Schreek: „Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch einige Fragen offen. Dies darf aber nicht zu Lasten der Branche gehen.“
„Wir stellen eine starke Verunsicherung bei unseren Mitgliedern fest. Widersprüchliche Aussagen der Finanzämter, ratlose Steuerberater und kein deutliches Bekenntnis und Hilfestellungen der Politik zu dieser Reform sind Grund für bestehende Schwierigkeiten bei der Umsetzung“, so Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Hessen.
„Auf Grund der bestehenden Unsicherheiten gibt es Einzelfälle, die steuerrechtlich sicherlich bedenklich sind. Das rechtfertigt jedoch nicht die gesamte Branche zu kriminalisieren. Vielmehr sind hessische Gastronomie und Hotellerie Garant für Gastfreundschaft und seriöse Partner für Handwerk und Dienstleistungsgewerbe“, so Wagner weiter.








