(openPR) Essen, 14.01.2010. Für viele ein leidiges Thema: Wer freiberuflich arbeitet oder ein eigenes Unternehmen aufbaut, muss sich auf einmal mit Aufgaben beschäftigen, die fern der eigentlichen Berufung liegen. Neben dem Kerngeschäft gehören fortan zahlreiche Verwaltungstätigkeiten zum Arbeitsalltag, mit denen man sich früher nie befassen musste. Insbesondere das gesamte Abrechnungsprozedere erfordert Zeit und Nerven. Das fängt schon beim Schreiben von Rechnungen an. Damit diese steuerlich korrekt und vom Finanzamt akzeptiert sind, müssen Rechnungen wichtige, gesetzlich vorgegebene Bestandteile enthalten. Muss der Kunde fehlerhafte Rechnungen reklamieren, geht wertvolle Zeit verloren, in der kein Geld fließt. Worauf es ankommt, zeigt die folgende Checkliste:
Pflichtangaben:
1. Steuernummer (gibt’s beim Finanzamt, genauso wie Infos zu
Ausnahmeregelungen)
2. Leistungsentgelt
3. Steuersatz und Steuerbetrag (ggf. Hinweis auf Steuerbefreiung
und Kleinstunternehmerstatus)
4. Fortlaufende Rechnungsnummer
5. Rechnungsdatum
6. Umfang und Art der Leistung
7. Leistungszeitpunkt (oder Zeitraum), z.B. 1.3.2010 oder März
2010
8. Name und Anschrift von Leistungserbringer (mit korrekter
Bezeichnung der Gesellschaftsform) und Leistungsempfänger
9. Elektronische Signatur bei Versand per E-Mail
„Es empfiehlt sich außerdem, einen Hinweis auf die Zahlungskonditionen einzufügen“, so René Maudrich, Geschäftsführer des Unternehmens FastBill, das Web-Lösungen für papierlose Offices entwickelt. „Fehlt ein entsprechender Vermerk, kann sich der Kunde mit der Bezahlung automatisch 30 Tage Zeit lassen. Gerade in Anfangszeiten oder wenn es mal nicht so gut läuft, sind späte Zahlungseingänge gefährlich für die Liquidität eines Unternehmers.“ Um Engpässe zu vermeiden, rät Maudrich, am besten Rechnungen direkt nach Abschluss eines Projektes zu stellen.
Quelle: FastBill
Weitere Infos unter: www.fastbill.com







