(openPR) Einführung eines Integrierten Risikomanagementsystems (IRM) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Ettlingen, 14.01.2010 - Sicherheit erhöhen und Behandlung kontinuierlich verbessern, so heißen die Ziele, die das Universitätsklinikum Schleswig Holstein (UK S-H) mit der Einführung eines Integrierten Risikomanagementsystems (IRM) verfolgt. „Die medizinische Behandlung und Pflege von Patienten ist eine Dienstleistung von Menschen für Menschen, da ergeben sich Risiken für die handelnden und behandelten Menschen.“, erläutert Esther van der Sloot, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement und Risikomanagement sowie IRM-Projektleiterin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Gleichzeitig stellt sie einen Trend fest, wonach sich der Patient zunehmend zum Partner entwickelt und ganz andere Anforderungen an die Transparenz und Qualität der Prozesse stellt als noch vor Jahren. „Die Patienten erwarten heute zu Recht eine qualitativ hochwertige und sichere Behandlung im Krankenhaus und viele informieren sich bereits im Vorfeld über die Qualität des Krankenhauses“, so van der Sloot. Zudem ist das Krankenhaus auch besser versicherbar und die Anforderungen der Wirtschaftsprüfer werden erfüllt
Was „Integriertes Risikomanagement“ beim UK S-H heißt, beleuchtet die IRM-Projektleiterin: „Wir betrachten die Sachverhalte aus den klinischen und betriebswirtschaftlichen Prozessen mit einander, deshalb haben wir einen integrierten Risikomanagementansatz (IRM) gewählt.“
In Prozessschritten greifen Beschwerdemanagement (BM), Critical Incident Reporting System (CIRS) und Risikomanagement (RM) ineinander. Mitarbeiter innerhalb einer Abteilung können so einen hohen Lern- und Synergieeffekt nutzen. Unterstützt wird der gesamte Prozess durch eine spezielle Softwarelösung der Schleupen AG mit den Bausteinen R2C_risk to chance, R2C_CIRS und R2C_complaints.
„Bei den Schleupen-Lösungen haben uns die einfache Bedienbarkeit und Praktikabilität der Software überzeugt“, lobt Risikomanager Klaus Matthießen. Im Team mit dem Dienstleistungstandem Schleupen AG und Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH wird das IRM seit Oktober 2009 stufenweise implementiert. „R2C_risk to chance, R2C_CIRS und R2C_complaints sind bereits erfolgreich in die IT-Landschaft integriert“ vermeldet Ulrich Palmer von Schleupen und freut sich, dass bereits aktiv damit gearbeitet wird. Über das UK S-H-weite Intranet ist das Risikomanagementsystem leicht zugänglich und vollständig verfügbar. Schulungsteilnehmer und Anwender verstärken das Lob noch: Die Anwendungen seien „nutzerfreundlich, einfach und intuitiv zu bedienen“.
Ab 2012 sollen über 50 Einrichtungen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein flächendeckend über das Integrierte Risikomanagementsystem eingebunden sein. „Risikomanagement ist kein Projekt, das umgesetzt und damit abgeschlossen ist. Es ist ein Prozess, der in die Routine aufgenommen werden muss.“ erklärt van der Sloot abschließend. „Daher wird das Integrierte Risikomanagement schrittweise in unser Unternehmen Einzug nehmen.“











