(openPR) Ab August 2013 hat jedes Kleinkind unter 3 Jahren ein Recht auf einen Betreuungsplatz. Da der Bedarf an Plätzen weitaus höher ist als gedacht, befürchten die Kommunen eine Klagewelle von Eltern, die auf den Rechtsanspruch auf ihren Kita-Platz bestehen. Nach einer Forsa-Umfrage liegt die Nachfrage an Kita-Plätzen bei 66 Prozent. Nach Darstellung der Kommunen werden statt der geplanten 750.000 Krippenplätze ab 2013 rund 1,3 Millionen Plätze benötigt.
Der Bund will zwar rund vier Milliarden Euro für den Ausbau der Kitas ausgeben, doch nach den Prognosen reichen die Mittel bei weitem nicht aus. Gerade vor dem Hintergrund der anhaltenden Haushaltskrise der Städte und Gemeinden, verbunden mit einem Investitionsstau werden zur Zeit alternative Modelle der privaten Finanzierung öffentlicher Investitionen intensiv diskutiert.
Diese Diskussion litt allerdings darunter, dass es in der Vergangenheit keine langfristigen Erfahrungen oder Auswertungen in diesem Bereich gegeben hat.
Ein Gesamtüberblick über die in Nordrhein-Westfalen auf kommunaler Ebene durchgeführten privaten Finanzierungsprojekte gab es bisher nicht. Der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen hat jetzt in einer Aufstellung bereits eine erfolgreiche Zusammenarbeit von privaten Investoren in eine Höhe von 100 Millionen Euro aufzeigen können. Hierbei gab es so gut wie keine Probleme mit den zuständigen Aufsichtsbehörden.
Die Untersuchung der Geschäftsstelle des NWStGB kann deshalb nur als Aufruf für weitere private Investoren gelten.
Gerade im Bereich der neu zu schaffenden U3-Krippenplätze setzt hier die Kindergartenakademie und die Kita-Projekt mit ihrem Kompetenzteam an. Mit dem Kompetenzteam und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist es möglich innerhalb von nur 12 Monaten eine neue Kindertagesstätte zu bauen und schlüsselfertig zu übergeben.
Die Gemeinde verpflichtet sich lediglich die Kindertagesstätte über einen bestimmten Zeitraum anzumieten – einer weitaus günstigen Alternative zur Schaffung neuer Kita-Plätze. Damit bei einem Neubau auch die Qualität nicht auf der Strecke bleibt, hat die Akademie für Kindergarten, Kita und Hort aus Lippstadt zusammen mit den Experten von Kita-Projekt die Initiative „Kita der Zukunft“ gestartet. Es wurden rund 8.000 Erzieherinnen, Träger und Kommunen befragt, welche baulichen Anforderungen in der Immobilie erfüllt werden müssen. Die Ergebnisse wurden von Architekten, Projektleitern und Finanzierungs-Experten ausgewertet und sind neben den aktuellen ökologischen Anforderungen in die Planung einer modularen Kita eingeflossen. Zusätzlich wurde ein Finanzierungsmodell entwickelt, mit dem innerhalb kürzester Zeit eine Kita neu errichtet und an den Betreiber vermietet werden kann. Eine langfristig kostengünstigere Alternative zu Sanierungs- und Erweiterungsbauten bestehender Einrichtungen. Weitere Infos zu der Initiative und der „Kita der Zukunft“ auf www.kita-projekt.de










