(openPR) germanwind strebt Sieg beim Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung an
13. Januar 2010. Oldenburg. Den Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung in Deutschland bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent zu steigern – dies ist das wichtigste Vorhaben, mit dem sich germanwind, der Windenergie-Cluster in der Nordwest-Region, am Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung beteiligt. Die Entscheidung, welcher der zehn Finalisten siegreich daraus hervorgeht, wird am 26. Januar bekannt gegeben. Die hochkarätig besetzte Jury wird voraussichtlich fünf Cluster auswählen, die jeweils bis zu 40 Millionen Euro Fördermittel für Forschung und Entwicklung zur Verfügung gestellt bekommen.
Anlässlich eines Parlamentarischen Abends, zu dem germanwind und die „Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.“ gemeinsam ins Oldenburger Schloss geladen hatten, informierten sich rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik am Mittwoch über Potenziale und Ziele des Clusters. Dabei machte der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, deutlich, welch große Chance die Windenergie der gesamten Region bietet: „Sie ist eine der Schlüsseltechnologien, wenn es um die zukünftige, nachhaltige Energieversorgung geht und wird einen attraktiven Arbeitsmarkt für qualifiziertes Personal bieten. Wir haben dieses enorme Potenzial breites frühzeitig erkannt und durch gezielte Wirtschafts- und Forschungsförderung die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen."
Optimistisch sieht auch Dr. Reinhard Loske, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa des Landes Bremen und zugleich Vorstandsmitglied der Metropolregion Bremen-Oldenburg, der Entscheidung in Berlin entgegen. „Der Cluster germanwind ist exzellent aufgestellt und zeigt, welche Möglichkeiten in der Metropolregion liegen. Für den weiteren Ausbau der Windenergie findet die Branche hier die besten Bedingungen. Und was noch nicht allen Menschen wirklich bewusst ist: Ohne Windenergie ist das Klima nicht zu retten. Die Windenergie leistet einen erheblichen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz. Wir sind überzeugt, dass die Jury das würdigen wird.“
Dr. Stephan Barth, Geschäftsführer des Zentrums für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, freute sich als Vertreter der mehr als 150 zu germanwind gehörenden Partnerfirmen und -institute aus dem Nordwesten über die anerkennenden Worte: „Wenn wir den Wettbewerb erfolgreich bestreiten, werten wir das zugleich als Anerkennung für die geleistete Arbeit und als Ansporn für die Zukunft. Wir könnten dann unsere Ziele schneller erreichen und germanwind zu einem weltweiten Synonym für innovative Hochtechnologie und Know-how machen. Wir wollen zeigen, dass unsere Partner höchste Qualität und Zuverlässigkeit garantieren – ganz nach dem Motto des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: Invented in Germany.“
Für den germanwind-Partner EWE AG verwies Heiko Harms, Vorstand Netze und IT, auf die „hohen Investitionen und laufenden Kosten“, die mit dem „Bau und Betrieb zunehmend größerer Windparks im Offshore- und Onshore-Bereich verbunden“ seien. „Nur durch eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette werden Windkraftwerke möglich, die Strom zu ähnlichen Kosten wie konventionelle Erzeuger produzieren und eine aktive Rolle im Energieversorgungssystem einnehmen. germanwind ist die ideale Plattform, um gemeinsam im Cluster diese Herausforderungen zu meistern."









