(openPR) „Die Macher“ – zwei junge Unternehmer starten mit Restaurantportal „DeutschlandGourmet“ durch
Globale Wirtschaftskrise hin oder her. Im Januar 2009 gründeten zwei junge Unternehmer aus Mayen ein regionales Restaurantportal im Internet. Die Gründer Stephan Marzi (25) und Daniel Stückrath (23) schafften es ohne Fremdkapital innerhalb von weniger als einem Jahr, aus dem kleinen Internetportal den Marktführer zu machen, das Konzept in weitere Regionen zu tragen und schließlich bundesweit zu expandieren.
Mit rund 70.000 eingetragenen Restaurants, darunter namhafte Referenzbetriebe der bundesweiten Spitzengastronomie, zählt „DeutschlandGourmet“ nunmehr zu einem der bekanntesten Restaurantportale in Deutschland. Heute kennt fast jeder Gastronom das Gründerduo und seine erfolgreichen Internetportale.
Traditioneller Firmenaufbau statt von Risikokapital
Während viele der so genannten „Internet-Start-Ups“ von Investoren und Verlagen mit Risikokapital in Millionenhöhe unterstützt werden, haben die DeutschlandGourmet Gründer darauf von Anfang an keinen Wert gelegt.
„Unser Ziel war es stets ein einzigartiges Produkt möglichst fair und unabhängig anbieten zu können. Auf Billardtische, Investorengespräche und Millionenkredite legen wir ebenso wenig Wert wie auf ein schnelles „Exit“ oder einen Börsengang. Wenn unser Produkt gut genug ist wird es im freien Markt bestehen und wachsen können. Auf keinen Fall aber möchten wir ein Spielball rivalisierender Verlagsgruppen sein. Wir sind keine BWL-Studenten die den 12. Businessplan vorlegen damit der Investor nicht doch noch im letzten Moment den Hahn zudreht - lieber entwickeln wir in derselben Zeit ein neues Feature das sich die Gastronomen schon lange gewünscht haben und unsere Portale nachhaltig verbessert“, so Marzi, der bei DeutschlandGourmet auch für die Finanzen zuständig ist.
Während die meisten Restaurantportale den Nutzer als Kritiker in den Mittelpunkt setzen und eine Art „Kritiker-Community“ bilden, stehen bei DeutschlandGourmet einzig die Restaurants im Vordergrund.
Jedes Restaurant kann hier generelle Informationen, Bilder, Aktuelle Nachrichten, Veranstaltungen, Öffnungszeiten, Auszeichnungen und Stellenangebote selbstständig hochladen und bearbeiten. Die Gründer haben hierbei Wert auf einfachste Bedienung gelegt – die Anzahl der Gastronomen die den Service aktiv nutzen geben ihnen dabei Recht. „Schon wenige Wochen nach Fertigstellung der Bildergalerie haben unsere Gastronomen mehr als 4.500 Bilder selbstständig hochgeladen, hinzu kommen auf das Jahr verteilt über eintausend Termine – Tendenz steigend“, so Stephan Marzi weiter.
Der regionale Ansatz als Firmenphilosophie
Schon wenige Monate nach der Gründung war das erste Restaurantportal „EifelGourmet“ ein voller Erfolg und wuchs zum unangefochtenen Marktführer in seiner Region heran.
Weitere Portale wie PfalzGourmet, SchwarzwaldGourmet, WesterwaldGourmet, Odenwald-Gourmet, BerlinGourmet und BrandenburgGourmet folgten. Gerade wurden NordseeGourmet und Ostsee-gourmet gefolgt von OberbayernGourmet und Franken-Gourmet online geschaltet. Insgesamt sehen Marzi und Stückrath ein Potenzial von rund 30 Portalen bundesweit. 2010 sollen die noch fehlenden Gebiete vollständig erschlossen werden und so das gesamte Bundesgebiet mit regionalen Restaurantportalen abdecken. Gegenwärtig übernimmt diese Aufgabe das Hauptportal DeutschlandGourmet, welches alle regionalen Datenbanken zusammenfasst. Jedes deutsche Restaurant kann sich hier kostenfrei eintragen.
Ein „Fall für Zwei“
Die Gründer sind schon immer gerne auswärts Essen gegangen, schnell wurden ihnen die alt eingesessenen Restaurants zu eng. Sie suchten in der Region nach neuen Alternativen, schönen Veranstaltungen und einer wirklich guten Küche. Google half nur wenig, reine Restaurant-Bewertungsportale waren ebenfalls sehr unaussagekräftig. Auch eine vernünftige Suchfunktion um spezielle Restaurants zu finden gab es nicht. Ein weiterer Wunsch war die Erstauswahl der Restaurants nach Bildern damit das Ambiente eingeschätzt werden kann. All das war nicht möglich, schnell reifte bei den zwei „Machern“ die Idee das erste richtige Restaurantportal zu starten – mit regionalem Hintergrund. „Schließlich ist Essen gehen etwas, das man in der Regel in seiner Region tut.“
Damit ihr neu gegründetes Restaurantportal auch gefunden wird, verteilten sie in der Eifel Speisekartenaufkleber und Tischaufsteller auf eigene Rechnung an die Gastronomen - eine Investition die sich schnell bezahlt machte, jedoch keineswegs ausreichte um in einer Region Marktführer zu werden.
„Schließlich haben wir die Internetpräsenz suchmaschinenoptimiert. Jedes Restaurant hat bei uns ca. 6 Unterseiten, es gibt fast 70.000 eingetragene Restaurants. Summa summarum macht das rund 420.000 Einzelseiten, von Bewertungen und sonstigen Einzelseiten mal abgesehen. Jede Seite hat das Potenzial hervorragend von Google positioniert zu werden. Google ist ein großer Teich und in diesem Teich haben wir so bis zu 420.000 Köder drin – kein Wunder dass die Gäste dort anbeißen – und darauf sind wir stolz“, so Marzi.
Und tatsächlich: Wer z.B. nach Restaurants Eifel oder Restaurant Eifel sucht, landet sofort beim entsprechenden regionalen Restaurantportal EifelGourmet – auch wer nach bestimmten Restaurants sucht gelangt immer wieder auf die Präsenz, bei den weiteren Portalen inklusive DeutschlandGourmet sieht es nicht viel anders aus.
DeutschlandGourmet als echter Umsatzmotor für Restaurants
Die Gründer geben an, schon in den ersten Monaten nach Start der Portale den deutschen Gastronomen ein 7-stelliges Umsatzplus beschert zu haben. „In den vergangenen Monaten sind eine vierstellige Zahl an E-Mail Anfragen von Gästen über DeutschlandGourmet an die jeweiligen Gastronomen verschickt worden. Häufig Anfragen zur Ausrichtung von Jubiläumsfeiern, Hochzeiten, Geburtstagen oder auch Firmenveranstaltungen. Ende November hagelte es Anfragen für Weihnachtsfeiern. All das hat den eingetragenen Gastronomen so manchen lukrativen Auftrag verschafft. Die größte durch DeutschlandGourmet vermittelte Veranstaltung war unseres Wissens eine Hochzeit mit mehr als 200 geladenen Gästen – und solche Anfragen sind keineswegs ein Einzelfall“, so Daniel Stückrath.
Zusätzlich gehen die Gründer von einer intensiven Nutzung von Telefon und Fax aus. Nur rund 15% aller anfragenden Gäste nutzen das Restaurant-Kontaktformular, nach wie vor sind besonders bei kurzfristigen Anfragen Telefon und Fax am beliebtesten – hier können die durch DeutschlandGourmet übermittelten Anfragen aber nicht konkret nachverfolgt werden. Selbst Busunternehmen nutzen das Portal mittlerweile, um sich passende Räumlichkeiten für ihre hungrigen Reisegruppen zu suchen.
Freude über jedes neue Mitglied
Auch nach fast 70.000 eingetragenen Restaurants freuen sich „die Macher“ nach wie vor über jedes neue Restaurant, das sich einträgt um sich hier inmitten seiner Zielgruppe zu vermarkten. Hier treffen Menschen die ausgesprochen gerne Essen gehen auf edle Sternerestaurants, kulinarische Geheimtipps und regionale Küche. „Ob ein Restaurant nun Michelin-Sterne besitzt, gerade erst eröffnet hat oder einfach nur gutbürgerliche Küche anbietet, ist uns gleich. Hauptsache ist, dass der Gast genau das findet was er sucht, eben dass etwas Neues ausprobiert wird. Das Leben ist zu kurz um immer im gleichen Restaurant zu essen!“, so Marzi abschließend.
Mit DeutschlandGourmet und seinen regionalen Internetportalen haben zwei junge Unternehmer bewiesen, dass es selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möglich ist, innovative Ideen zu entwickeln, diese umzusetzen und damit anschließend ein angesehenes und bodenständiges Unternehmen zu gründen – das alles ohne Fremdkapital.
Manchmal gibt es sie eben auch in der deutschen Provinz, fernab von Silicon Valley und der Großstadt – diese Gründergeschichten.
Über die Gründer
Stephan Marzi, Jahrgang 1984, gründete schon vor 7 Jahren sein erstes Unternehmen und leitet heute neben seiner Tätigkeit bei DeutschlandGourmet zwei erfolgreiche
IT-Unternehmen.
Bis ende 2007 war er auch beim preisgekrönten Stuttgarter Start-Up „Servicehit“ tätig.
Daniel Stückrath, Jahrgang 1986, sammelte seine ersten Erfahrungen in verschiedenen Familienunternehmen, darunter auch ein erfolgreiches Software Unternehmen.
2008 arbeitete er zudem für ein bekanntes Berliner Social Community Start-Up.
Die Liebe zu schnellen Autos, Motorsport, Reisen und gutem Essen verbindet die Gründer auch privat.


