(openPR) Immer mehr Hunde teilen ihr Dasein mit uns Menschen. Alleine in Schweizer Agglommerationsgemeinden haben rund 25 % der Bevölkerung einen Hund. Weitere 5 % dürften ihren Hund gar nicht registriert haben. Ähnlich verhält sich die Situation auch in Deutschland.
Zu Problemen mit Hunden kommt es aufgrund des grossen Aufkommens immer mehr. Beissunfälle und Raufereien zwischen Hunden sind nichts Seltenes.
Warum dieser Trend?
Silvan Brun, dog behaviorist aus der Schweiz weiss wieso und erklärt: "Immer mehr auch jüngere Menschen schaffen sich einen Hund an. Oft ist dieser Wunsch schon seit der Kindheit des entsprechenden Hundehalters da. Nun, kaum von zu Hause ausgezogen, kommt der erste Hund ins Haus. Da aber auch die tägliche Arbeit sowie das Haushalten den Menschen fordert, wird es für ihn nach kurzer Zeit zu viel. Man macht mit dem Hund knapp noch das Nötigste. Weiter ist es auch interessant zu beobachten, dass viele Menschen einen Hund kaufen, weil sie das Gefühl haben, das Familienleben verbessere sich durch die Anwesenheit eines Hundes. Dieser Schuss geht aber immer hinten raus. Hunde brauchen ein ruhiges und konstantes Umfeld. Dieses können die in meinen Beispielen angesprochenen Leute dem Hund aber nicht geben. Frustrationen sind die Regel."
Silvan Brun ist deshalb in der Schweiz immer mehr gefordert und rehabilitiert wesensschwache und verhaltensauffällige Hunde. Oft ist er für die Hunde und Halter die letzte Chance. Er erklärt warum: "Oftmals reagieren Hundehalter viel zu spät und versuchen dann alles Mögliche. Viele meiner Klienten waren vorher schon bei anderen Therapeuten. Jeder Rehabilitationsversuch war vorher aber gescheitert, so ist es dann an mir, dass Zusammenleben wieder zu ermöglichen."
In der Tat, Silvan Brun arbeitet nach einer ganz anderen Methode als viele andere Hundetrainer. Bei ihm gibt es keine Leckerbissen, für einen tobenden und aggressiven Hund keine Zuneigung. Ein aufgedrehter Hund wird zuerst ausgepowert, ehe Silvan Brun mit der eigentlechen Rehabilitation beginnt. Es scheint als verstünde Silvan Brun die Sprache der Hunde - konsequent und doch einfühlsam erzieht er die fehlbaren Hunde.
Silvan Brun meint, er arbeite halt ganz nach dem Hund, dies sei der Grund, warum er viel Erfolg und viele andere eben wenig Erfolg hätten.
So versteht Brun auch Fernsehsendungen wie die 24h-Reportage von Sat.1 nicht: "In dieser Sendung werden die Leute angelogen. Da arbeiten Trainerinnen, welche keine Ahnung von Hunden haben und wie sie funktionieren, das kann nicht gut kommen. Viele Leute nehmen sich dann ein Vorbild und merken, dass es dann eben doch nicht funktioniert."
Er verrichte seine Arbeit lieber nicht vor dem Fernseher sondern diene direkt seinem Klienten. Brun rät allen zukünftigen Hundebesitzern, seine Website zu kontaktieren, um sich optimal auf den Sprössling oder den Vierbeiner aus dem Tierheim vorzubereiten. Gerne steht er auch bei E-Mail-Anfragen zur Verfügung.












