(openPR) Investitionen wurden und werden bei Peterseim als einer der wichtigsten Bausteine der Zukunftssicherung angesehen. Zahlreiche Projekte im Gesamtwert von rund 10 Millionen Euro wurden in den letzten zehn Jahren in den Bereichen Maschinenpark, Forschung, Entwicklung und im Umweltschutz angepackt und erfolgreich umgesetzt.
Das in Olpe ansässige Unternehmen gehört zu den wenigen, international anerkannten Herstellern von nahtlosen Rohren aus Messing und Aluminium sowie deren Weiterbearbeitung bis hin zum fertigen Bauteil. Peterseim genießt bei seinen Kunden bereits seit über fünf Jahrzehnten eine ganz besondere Vertrauensstellung und gilt als eines der innovativsten Unternehmen der Branche. Die enormen Erfahrungen mit den anspruchsvollen Werkstoffen und das breite Spektrum an individuellen Sonderlösungen werden weltweit von Unternehmen aus den verschiedensten Branchen sehr geschätzt.
Auf dem Weg zu dieser hohen Anerkennung wurden viele Meilensteine gesetzt und erreicht. Im Jahre 2000 stand die umfangreiche Erweiterung des Bürogebäudes an und die bereits bestehenden Büroräume wurden von Grund auf modernisiert.
Ein Jahr später wurde die Produktionsfläche durch den Neubau einer sechsten, rund 85 Meter langen Halle auf rund 11.000 Quadratmeter ausgeweitet. Die Produktion und Weiterbearbeitung für den Werkstoff Aluminium wurde weiter ausgebaut und erste große Aufträge abgewickelt. Nach der Fertigstellung der neuen Halle wurden die bestehenden Gebäudefassaden modernisiert und die Außenanlagen neu gestaltet.
Kaum waren diese Baumaßnahmen abgeschlossen, wurde im Jahr 2003 das komplette Rohrwerk in Richtung des Materialflusses umgestellt. Vorhandene Ziehbänke wurden in diesem Zusammenhang modernisiert und der Maschinenpark um neue schwere Rohrziehbänke ergänzt. Die besondere Herausforderung dabei war, dass diese Umstellung bei laufendem Betrieb unter Vollauslastung vorgenommen wurde. Die Mitarbeiter von Peterseim haben dabei logistische Höchstleistungen vollbracht, denn es wurden alle zugesagten Liefertermine eingehalten.
Das folgende Jahr stand dann ganz im Fokus des 50jährigen Firmenjubiläums der Peterseim Metallwerke.
Durch den Ausbau der Produktion stiegen natürlich auch die produzierten Mengen und das sowohl bei den nahtlos gezogenen Rohren, als auch bei den weiterbearbeiteten Teilen. Um Engpässe in der Wärmebehandlung zu beseitigen, wurde im Jahr 2005 ein dritter Gasglühofen mit dazugehöriger Beiz- und Waschanlage angeschafft. Zusätzlich wurden weitere Trockenöfen installiert.
Im Sommer 2006 standen noch einmal weitere Maßnahmen für den aktiven und passiven Umweltschutz an. Da über das Gelände der Peterseim Metallwerke ein kleiner Bach (Günse) verläuft – der nach starken Regenfällen allerdings zum reißenden Fluss werden kann – wurde in den Bau eines Hochwasserschutzes investiert. Der Schutz der Umwelt steht bei Peterseim generell hoch im Kurs. Bei allen Produktionsanlagen wird auf den ökonomisch sinnvollen Einsatz und die ökologische Verträglichkeit geachtet. Durch spezielle Neutralisationsverfahren wird das Abwasser permanent gereinigt und durch ein aufwendiges sowie im gesamten Produktionsablauf integriertes Recyclingsystem werden sämtliche Produktionsabfälle verwertet.
Zum Ende des Jahres wurde noch in die Rohrweiterbearbeitung investiert und eine Rohrenden-Bearbeitungsmaschine angeschafft.
Durch den engen Kontakt zu den Entwicklungsabteilungen namhafter Kunden zeichnete sich ab, dass es zukünftig immer wichtiger sein wird, eine innovative und leistungsstarke Weiterbearbeitung von Rohren bis hin zu kompletten Lösungen anzubieten.
In den folgenden drei Jahren wurde umfangreich im Bereich der Rohrweiterbearbeitung geforscht und natürlich auch investiert.
Die Weiterbearbeitung wurde 2007 um einen Säge- und Fasautomaten ergänzt, der alle Bearbeitungsschritte bis zum Fertigteil leisten kann und über eine automatische Messvorrichtung verfügt.
2008 wurde in einen Präzisionsfixsägeautomaten investiert und die bereits vorhandenen Fixsägen auf den modernsten Stand gebracht. Zwei weitere Maschinen zur Bearbeitung von Rohrenden wurden im Hause Peterseim entworfen und gefertigt. Durch diese Vorgehensweise konnten sowohl Anforderungen aus dem Kundenkreis berücksichtigt werden, als auch die umfangreichen Erfahrungen bei der Weiterbearbeitung verschiedenster Materialien. Die Besonderheiten der Bearbeitungsmaschinen zeigen sich bei zahlreichen innovativen Zusatzfunktionen, die den spezifischen Kundenanforderungen in fast jeder Hinsicht gerecht werden.
Ganz im Zeichen einer noch höheren Präzision stand das Jahr 2009. Für die Einhaltung von engsten Längentoleranzen, die sich in den Bereichen von hundertstel Millimetern bewegen, hat das Unternehmen in eine Längenprüfmaschine für perfekt gelängte Rohre investiert. Da auf dem Markt keine entsprechende Maschine für die hohen Anforderungen von Peterseim gefunden wurde, haben die findigen Südwestfalen die Maschine selber konstruiert und gebaut.
Durch die technische Verbesserung des Zieh- und Handlingprozesses wurde die Oberflächenqualität der Rohre und Rohrprodukte kontinuierlich so weit optimiert, dass die Peterseim-Produkte weltweit sehr große Anerkennung erfahren. Um genau diese hohen Qualitätsanforderungen im Hause Peterseim weiter zu festigen wurde in eine Wirbelstromprüfanlage von Foerster investiert. Mit dieser Prüfanlage wird eine zerstörungsfreie Materialprüfung durchgeführt. Die Rohre werden auf, für das menschliche Auge unsichtbare, Risse und Oberflächenfehlstellen geprüft. Den überwiegend sehr anspruchsvollen Kunden von Peterseim kommt dieser hohe Qualitätsstandard sehr entgegen, da schadhafte Stellen im Material bereits ganz am Anfang der Produktionskette entdeckt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass ein feiner Riss im Material erst erkannt wird, wenn ein fertiges Produkt in Gebrauch genommen wird.
Neben den Investitionen zum Anfassen sind natürlich auch die Weiterbildung der Mitarbeiter und die Optimierung der Fertigungsprozesse ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der absoluten Perfektion. Der TÜV NORD hat ganz aktuell die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 bestätigt.
Durch Unternehmen wie Peterseim, die sich durch innovative Fertigungsmethoden und eine zukunftsorientierte Gesamtausrichtung von der reinen Rohrzieherei zum Systemanbieter gewandelt haben, werden Rohre und Rohrprodukte „Made in Germany“ auch zukünftig weltweit im Einsatz sein.













