(openPR) Genehmigung für „Christbaumexpress“ erteilt
Seit vierzehn Jahren schlägt das Dachauer Hinterland und Gäste aus München und Umgebung ihren Christbaum frisch bei der Hundt’schen Forstverwaltung. Rustikal geht es dabei zu, Glühwein, Suppe und frische Waffeln sind hausgemacht und der Baum wird im gräflichen Wald von den Kunden selbst geschlagen. Transportiert werden die Kunden mit dem „Christbaumexpress“, dem hofeigenen Traktor mit angehängtem Güterwagen. Dieses Jahr ist alles anders. „Landwirtschaftliche Fahrzeuge sind für den Personenverkehr nicht geeignet“ äußerte die örtliche Polizei und machte dem bunten Treiben mit Blaulichteinsatz jäh ein Ende. Thomas Rauscher, Leiter der Dachauer Polizeiinspektion fühlte sich berufen und machte sich dabei bei den Christbaummarktbesuchern unbeliebt. „Wir wollten den Familien nicht den Spaß verderben“ sagte er.“ Wir handeln nur zu ihrer Sicherheit.“ Und die Kunden mussten selbst sehen, wie sie den Weg in den verschneiten Wald fanden. „Das Ganze kam für uns etwas überraschend“, erklärt Georg Graf von Hundt. „Wir waren uns nicht bewusst, dass wir gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen. Die letzten vierzehn Jahre hat es die Polizei nicht interessiert wie wir unsere Kunden befördern. Nun müssen wir rasch improvisieren.“ Graf von Hundt bemühte sich beim Landratsamt und Bayrischen Innenministerium um eine Genehmigung für den urigen „Christbaumexpress“ und bekam sie schlussendlich auch.
„Wir können unsere Kunden weiter transportieren“, sagt er. „Wir sind froh und erleichtert und nächstes Jahr sind wir auf alle Fälle vorbereitet. Die Auflagen des Landratsamt wurden bereits in den Vorjahren immer erfüllt, sodass der Transport dieses Wochenende reibungslos anläuft. “








