(openPR) Im Frühjahr können Winzer in Deutschland sich um ihre Fortbildung kümmern: da werden neue Konzepte erdacht, die man hoffentlich in der nächsten Saison, ab Sommer oder Herbst umsetzt. Neue Etiketten erdacht, die man bei der nächsten Abfüllung verwenden kann. Und auch die Überlegung steht ins Haus, ob man sich einmal eine Homepage auf Englisch leistet oder sich sonst irgendwie auf englischsprachige Kunden einstellen sollte.
Dies betrifft sicherlich nicht jeden Winzer, aber sehr viele bekommen doch ab und zu Besuch von Japanern, Holländern oder US-Amerikanern. Wie wäre es dann, wenn der Winzer eine Weinprobe auf Englisch halten könnte? Oder wenn er wenigstens eine kurze Beschreibung der Weine bei der Hand hätte?
Verschiedene öffentliche Veranstalter wie die Dienstleistungszentren Ländlicher Raum in Rheinland-Pfalz oder der Campus Geisenheim bieten hier Abhilfe und ermöglichen den Winzern der Regionen Ahr, Mosel, Rheinhessen und Pfalz sowie Gästeführern, Hoteliers, Restaurantfachleuten, Mitarbeitern im Bereich Tourismus und Beschäftigte von Kellereien und Sekthäusern die Möglichkeit, in effektiven und günstigen Englischseminaren das Englisch der Weinfachsprache zu erlernen. Diese Englischkurse werden vornehmlich von Januar bis Mai durchgeführt, da dies die "ruhigste" Zeit für Winzer und Weingüter in Deutschland ist. Dabei ist der Englischunterricht genau auf die Bedürfnisse der Winzer abgestimmt, etwa mit Themen wie Anbau, Lese, Weinberg, Region, Versektung, Sensorik oder auch Telefonieren und Emailen.
Winzer können sich zur Anmeldung direkt an die Zweigstellen des DLR in Neustadt an der Weinstr., Bernkastel-Kues oder Oppenheim wenden und auch an die Campus Geisenheim GmbH an der Fachhochschule Geisenheim.
Die Veranstalter ermöglichen es Winzern mit diesen Kursen, englischsprachigen Kunden souverän und höflich in der Fremdsprache zu begegnen. Andere Möglichkeiten, sich fortzubilden, sind, englischsprache Blogs über Wein zu lesen, Wein-Newsletter zu abonnieren oder englischsprachige Weinmagazine zu lesen. Auch eine Reise in eine englischsprachige Weinanbauregion wie zum Beispiel Napa-Valley in den USA kann helfen.
Alles in allem wird es auch in der Zukunft immer wichtiger für deutsche Winzer sein, auch ausländischen Kunden professionellen Service bieten zu können.











