(openPR) Frankfurt am Main, Dezember 2009. „Erfahrungsaustausch pur“. So lobten die Teilnehmer des ersten ITA Kaminabends das Treffen als „gelungene Plattform“ für IT, OEM und Zulieferer. Besonders spannend für die ITler sei es, „das Zusammenspiel zwischen OEM und Zulieferern life zu erleben“ – so der Tenor aller Anwesenden. Karsten Ötschmann, ITA Vice-Chairman, hatte als Initiator und Moderator erstmals die ITA Mitglieder zum Kaminabend ins Stuttgarter Hotel am Schlossgarten geladen. Die Idee war, in kleiner Runde und entspanntem Rahmen aktuelle Themen der Automobilindustrie offen zu diskutieren und im besten Sinne des Wortes zu „netzwerken“. Als Programmhöhepunkte präsentierte Ötschmann Redner von der Logistik- und Produktionsfront – sowohl von Seiten der OEM als auch der Zulieferer. Ein gelungenes Konzept, da waren sich Gäste, Vortragende und Veranstalter einig. Zum Auftakt schwor der Moderator das Auditorium auf das Motto ein: Was können Logistik, Produktion und die unterstützende IT leisten, um die Unternehmen für die Zukunft erfolgreich aufzustellen?
Dass man diese ernsthaften Themen bildhaft, praxisnah, lebendig und mit Sprachwitz präsentieren kann, zeigte Alexander Müller, Leiter der Produktionssteuerung der Audi Tochter quattro GmbH. Er referierte über das Audi Produktionsnetzwerk. Besonders aufmerksam waren die Zuhörer beim Thema Produktionstrends. Audi fordere gleiche Qualität und gleiche Standards an allen Standorten weltweit, so Müller: „Seit 2005 hat sich die Zahl unserer Modelle nahezu verdoppelt. Die damit extrem stark gewachsene Teilezahl beherrschen wir logistisch, trotz höherer Komplexität, mehr Lieferstandorten und Teilenummern, höheren Sequenzumfängen und mehr Behälterumschlägen.“
In der anschließenden Diskussion demonstrierten die Teilnehmer Einigkeit bei den Wünschen an die IT: Es ginge nicht mehr um ERP Implementierung und Customizing, sondern um Prozess-Verständnis. Man brauche „Grenzgänger“, d.h. IT-Fachkräfte, die sich in den Fachbereichen auskennen und umgekehrt. Statt langwierige Lastenhefterstellung sei „Rapid-Prototyping“ gefragt: Schneller, kleiner, wirtschaftlicher lautet die Direktive des Fachbereiches. Die Frage der IT-Spezialisten nach den Wettbewerbsfaktoren der Zukunft, beantwortete Alexander Müller so: „ Das Wichtigste ist Kontinuität und Stabilität in der gesamten Prozesskette. Gehen Sie deshalb aktiver auf die OEM und Zulieferer zu und zeigen Sie Ihre Lösungskompetenz dahingehend auf.“
Für 2010 plant Karsten Ötschmann drei weitere Kaminabende. Weitere Informationen dazu bei








