(openPR) Karlsruhe, 16. Dezember 2009. Die Technischen Werke Schussental (TWS) investieren weiter in Erneuerbare Energien und übernehmen den Windpark Lonsee auf der schwäbischen Alb. Der Park besteht aus vier Windrädern, die im Jahr rund drei Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Heute wurde der Kaufvertrag unterzeichnet.
Die TWS geht den grünen Weg konsequent weiter. Zur Stromerzeugung nutzt der Energieversorger deshalb regenerative Energiequellen. Dabei sollen regionale Projekte im Vordergrund stehen. Deshalb ist auch der Windpark Lonsee in der Nähe von Geislingen an der Steige für die TWS interessant.
Die TWS kauft den Windpark vom bisherigen Betreiber, der Windpark Lonsee-Konken-Weibern RMG GmbH & Co. KG (RMG). Vorbereitet und begleitet hat den Verkauf die Karlsruher ALTUS AG, die den Anlagenbetrieb des Windparks verantwortet. Die TWS-Geschäftsführer Dr. Andreas Thiel-Böhm und Helmut Hertle sowie Wolfgang Fettig, Vorstand der ALTUS und Geschäftsführer der RMG unterzeichneten den Kaufvertrag heute in Ravensburg. „Wir wollen uns aktiv am Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligen“, sagt Hertle. „Gerade in der Windkraft liegt noch sehr viel Potenzial, das wir nutzen sollten. Deshalb möchte sich die TWS mit Unterstützung der ALTUS auch bei der Entwicklung möglicher Windkraftprojekte in der Region engagieren.“
Drei Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr
Der Windpark Lonsee wurde 2001 errichtet und besteht aus vier Windrädern mit einer Leistung von je 660 Kilowatt. Die Gesamtleistung des Parks beträgt 2,64 Megawatt. Der Park erzeugt im Jahr durchschnittlich drei Millionen Kilowattstunden Strom. Diese Energiemenge reicht aus, um ca. 900 Haushalte mit Strom zu versorgen. Der Strom wird über das Umspannwerk Amstetten des Alb-Elektrizitätswerks in das Stromnetz eingespeist und zu einem gesetzlich festgelegten Preis vergütet. Eine Erweiterung des Parks wird von der TWS angestrebt, sobald die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen vorliegen.






