(openPR) Virulente Präsente über Facebook, Twitter und Co.
Jena, 16. Dezember 2009 - Alle Jahre wieder setzen Cyberkriminelle zum Großangriff während der Feiertage an. Statt weihnachtlicher Grüße sollten Mitglieder von Sozialen und Peer-2-Peer-Netzwerken eher mit gefährlichen Virenpräsenten rechnen, warnen die Malware-Experten von ESET. Sie verzeichneten bereits im November einen starken Anstieg entsprechend programmierter Schädlinge wie Kryptik, Wigon, Peerfrag und Koobface.
Die Masche dieser Schädlinge ist immer dieselbe: Unvorsichtige Anwender sollen zu einem Download bewegt werden. Besonders an Feiertagen wie Weihnachten, Ostern, Muttertag oder Halloween scheinen Cyberkriminelle über Soziale Netzwerke und P2P-Netze besonders schnell und effektiv ihre Opfer zu finden. Zu ihren "beliebtesten" Fallen zählen Links zu angeblichen Grußkarten oder weihnachtlichen Gedichten, zu vermeintlich festlichen Videobotschaften oder kostenloser Software.
WIN32/Kryptik ist insbesondere in P2P-Netzwerken und auf Porno-Seiten anzutreffen. Dessen Spektrum reicht vom Ausspionieren privater Daten bis hin zum "Unterjubeln" sogenannter Rogue Software.
WIN32/Wigon befällt in großem Stil Rechner in Sozialen Netzwerken. Der Schädling lädt weitere Malware nach und schleust sie in laufende Prozesse ein. Zudem erstellt er Ausnahmen in der Firewall, um unerkannt zu bleiben.
WIN32/Peerfrag.EU infiziert PCs über Wechseldatenträger und Peer-2-Peer-
Programme wie DC++, eMule, Kazaa und LimeWire. Die Malware lädt weiteren Schadcode herunter, mit dem der eigene PC von Kriminellen ferngesteuert und missbraucht werden kann.
Win32/Koobface verbreitet sich vornehmlich über Facebook, MySpace und Twitter. Infizierten Rechnern wird weiterer Schadcode untergejubelt, der den PC beispielsweise zum Zombie eines Botnets macht.
Weitere Informationen finden Sie unter www.eset.de.












