(openPR) Unipor-Mitgliederversammlung: Vorstand im Amt bestätigt / Ziegelwerk Höxter neues Unipor-Mitgliedsunternehmen
München/ Fulda – Einen neuen Vorstand sowie Aufsichtsrat wählten jetzt die 19 Unternehmen der Unipor-Ziegel-Gruppe (München) auf ihrer Jahresversammlung in Fulda. Vorstandsvorsitzender Kastulus Bader (Landshut) und Stellvertreter Kunibert Gerij (Olfen, Westfalen) wurden dabei in ihren Ämtern bestätigt. Auf der Versammlung wurde zudem die Aufnahme des Ziegelwerkes Höxter in die Unipor-Gruppe beschlossen. Kastulus Bader kritisierte vor Ort erneut die schlechte Lage des Wohnungs-Neubaus in Deutschland. Mit Verweis auf die neue Bundesregierung zeigte er sich jedoch vorsichtig optimistisch für die Zukunft der mittelständischen Bauindustrie.
Im hessischen Fulda trafen sich Ende November die 19 Mitgliedsunternehmen der Unipor-Ziegel-Gruppe zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Zentraler Punkt auf der Tagesordnung waren die Neuwahlen des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates. Sowohl Vorstandsvorsitzender Kastulus Bader (Leipfinger-Bader KG, Landshut) als auch sein Stellvertreter Kunibert Gerij (Baustoffwerke Hüning, Olfen) wurden dabei in ihren Ämtern bestätigt. Neben ihnen gehören dem neu gewählten Aufsichtsrat außerdem folgende Mitglieder an: Thomas Bader (Leipfinger-Bader KG, Landshut), Rudolf Bax (Ziegelwerk Wenzel, Hainburg), Anton Hörl (Hörl & Hartmann Ziegeltechnik, Dachau), Rainer Nothdurft (Ziegelwerk Friedland) und Andreas Schwier (Ziegelwerk Otto Bergmann, Kalletal). Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind Stefan Renz und Wolfgang Jung. Als neues Mitgliedsunternehmen wurde die Ziegelwerk Höxter GmbH mit ihren Geschäftsführern Kathrin Buch und Karsten Wedereit in die Unipor-Gruppe aufgenommen.
Vorstandsvorsitzender Kastulus Bader übte vor Ort erneut Kritik an den aktuellen politischen Rahmenbedingungen im deutschen Wohnungsbau. Dieser für die Ziegelindustrie wichtige Markt stecke weiterhin in einer tiefen Krise: Denn die Baugenehmigungen im Eigenheimbau weisen auch im Jahr 2009 einen erneuten Rückgang im Vergleich zu den ohnehin schon schlechten Zahlen des Vorjahres auf. Mit derzeit deutlich weniger als 200.000 neu errichteten Wohnungen pro Jahr wird der Neubaubedarf in Deutschland längst nicht mehr gedeckt und so sind – laut Bader – Angebotsengpässe bei Mietwohnungen kurzfristig unvermeidbar. „Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht bald ändern, werden die Mietpreise in den Ballungszentren bald drastisch steigen“, warnte Bader in Fulda. Eine Kurskorrektur zugunsten der mittelständischen Bauindustrie erhofft er sich von der neuen schwarz-gelben Regierung. „Mit der neu gewählten Bundesregierung scheinen die Zeichen auf Neuanfang zu stehen“, betonte er. Erste Anzeichen dafür sieht Bader in der diskutierten Wiedereinführung der degressiven Abschreibung (Afa) für Neubauten. Allerdings werde erst die Zukunft zeigen, ob den ersten Absichtserklärungen auch tatsächlich politische Taten folgen werden.













