(openPR) „1% for The Planet” ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die mindestens 1% ihrer jährlichen Betriebseinnahmen an Umweltschutzorganisationen spenden. Seit der Gründung der Organisation im Jahr 2002 wurde der Verbund zu einem der grössten Geldgeber für umweltpolitische Aktivitäten weltweit. Auch IMO trägt durch die Entwicklung von Standards und Zertifizierungssystemen massgeblich zu ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung im internationalen Handel bei.
Im Jahr 2006 hat IMO in Zusammenarbeit mit der Schweizer Bio-Stiftung mit „Fair for Life“ ein alternatives fair trade Zertifizierungsprogramm entwickelt. Da das Programm existierende fair trade Systeme sinnvoll ergänzt, konnte die „Fair for Life“ Sozial- und FairTrade Zertifizierung seit der Einführung im Markt schnell an Akzeptanz gewinnen. Stärken des neuen Programms sind vor allem die grosse Transparenz gegenüber den Konsumenten, die Durchführung zusätzlicher Sozial-Audits bei grossen Markenfirmen, die Kontrolle der Einhaltung von Umweltkriterien, die Möglichkeit, weltweit alle Arten von fair trade Produkten unabhängig vom Herkunftsland unter einem einzigen Logo vermarkten zu können, sowie die Möglichkeit, die FairTrade Zertifizierung mit anderen Zertifizierungsoptionen, wie z.B. der Bio-Zertifizierung, in einem einzigen Kontrollbesuch zu kombinieren. Fair for Life zertifizierte Betriebe verpflichten sich auch zum Schutz der Umwelt auf und in unmittelbarer Umgebung ihrer Produktions- und Verarbeitungsstätten. Detaillierte Umweltkriterien sind ein wesentlicher Bestandteil des Fair for Life Zertifizierungs-Programms.
Das Institut für Marktökologie hat seinen Hauptsitz in der Schweiz. Derzeit ist IMO weltweit mit mehr als 30 eigenen Niederlassungen und Repräsentationen vertreten. Über 300 Mitarbeiter kontrollieren und zertifizieren in mehr als 90 Ländern Erzeuger, Verarbeiter und Handelsunternehmen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit und Zertifizierung von Kleinbauerngruppen weltweit zählt zu IMOs Kernkompetenzen; um vor allem denjenigen Produzenten eine Zertifizierungsmöglichkeit zu bieten, die zuvor vom Fairen Handel ausgeschlossen waren, hat IMO die FairTrade Prinzipien erfolgreich an die Realitäten von Kleinbauerngruppen angepasst. Derzeit finanziert sich IMO fast ausschliesslich über Einnahmen aus dem Zertifizierungsgeschäft sowie über internationale Entwicklungsprojekte. Es wird aber angestrebt, einen Teil der Projekte mit umwelt- und sozialpolitischen Zielen, wie z.B. den Aufbau von Beratungsstellen für Kleinbauern, die Entwicklung von Richtlinien für umweltfreundliche und sozialverträgliche Produktion, die landwirtschaftliche Entwicklungsarbeit sowie Bildungsarbeit im Fairen Handel, auch über gemeinnützige Spenden zu finanzieren.
“Es ist für uns ein wichtiger Schritt, nun als Partner von “1% for The Planet” anerkannt zu sein, nachdem wir schon lange in der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung aktiv sind. Wir hoffen, dass wir durch die Mitgliedschaft unsere Aktivitäten und positiven Entwicklungsansätze weltweit ausweiten können, dank der finanziellen Unterstützung von Unternehmen mit sozial verantwortlicher und nachhaltiger Firmenphilosophie.” sagt Wolfgang Kathe, Abteilungsleiter der Sozial & FairTrade Abteilung bei IMO.











