(openPR) Elsterwerda, d. 14.12.2009 - Indytravel organisiert mit dem Reiseveranstalter Tschaika vor Ort ganz individuelle Reisen zum Baikalsee. Es werden für 2010 Reisebausteine angeboten, aus denen ein ganz persönliches Programm erstellt werden kann. Mit der Region um den Baikal und dem ostsibirischen Zentrum Irkutsk kommt zu den bereits bestehenden Reisezielen von Indytravel wie Mongolei und Kamtschatka noch ein weiteres hinzu.
Der Baikalsee liegt in Russland im südöstlichen Teil Sibiriens. Er zeichnet sich durch viele Besonderheiten aus und birgt bis zur heutigen Zeit noch eine Vielzahl an Geheimnissen. Der Baikalsee ist mit einer Tiefe von 1.637 m der tiefste See der Erde. Sein Alter wird mit mehr als 25 Mio. Jahre angegeben. Damit ist er auch der älteste Süßwassersee der Erde.
Die Wasseroberfläche des Baikalsees beträgt 31.492 km². Seine längste Ausdehnung misst 673 km, seine durchschnittliche Breite 48 km. Der Baikalsee liegt auf einer Höhe von 455 m über dem Meeresspiegel. Die tiefsten Stellen des Baikalsees liegen damit weit über 1.000 m unter dem Meeresspiegel.
Rund um den See herrscht ein kontinentales, relativ mildes Nadelwaldklima.
Mit seinen Abmessungen bildet der Baikalsee das größte Reservoir flüssigen Süßwassers der Erde. Das Volumen wird mit 23.000 km³ angegeben. Das entspricht der 460-fachen Menge des Bodensees. Der Baikalsee wird von 366 Zuflüssen gespeist. Der einzige Abfluss ist die Angara.
So wie die geografisch-geologischen Besonderheiten und Einmaligkeiten des Baikalsees sind, trifft das auch für Flora und Fauna zu. Viele Arten findet man nur in dieser Region. Von den 1.500 erfassten verschiedenen Tierarten kommen über die Hälfte nur in diesem Gebiet vor. Der bekannteste Vertreter dieser Tierarten ist die Baikalrobbe. In keinem anderen Süßwassersee der Erde sind Robben anzutreffen. Ein weiteres Beispiel ist der Omul. Hierbei handelt es sich um einen Fisch, der der Familie der Forellen zugeordnet wird. Dieser findet sich nur noch in begrenzten Räumen der Zuflüsse zum Baikalsee und in der Angara. Der Ölfisch, der nur in der Tiefe des Baikalsees lebt, erlangt sogar für die Anwohner, genau wie der Omul, eine wirtschaftliche Bedeutung. Zu den genannten endemischen Vertretern kommt eine Vielzahl von Kleinkrebsen, die vor allem auch für die intensive Selbstreinigung des Baikalsees zuständig sind. Der Baikalsee ist von Taiga- und Steppenlandschaften umgeben, die auch eine Fülle unterschiedlichster, nur hier vorkommender Pflanzen in den verschiedenen Vegetationszonen bereit halten.
Die Regionen um den Baikalsee gelangten durch vertragliche Regelungen von 1668 und 1728 aus der mongolischen/ mandschurischen Abhängigkeit in eine russische. Bis zu dieser Zeit lebten hier Überwiegend Burjaten. Die Wurzeln der Burjaten sind mit denen der Mongolen verwandt. Dieses spiegelt sich auch in ihrer Kultur und Religion wider. Speziell westlich vom Baikalsee siedelten sich Menschengruppen an, die aus dem europäischen Teil Russlands und anderen westlichen Ländern kamen. Aus dieser Situation ergibt sich, dass die westliche Seite des Baikalsees eine Kultur christlichen Ursprungs kennzeichnet, die östliche Seite aber durch den Buddhismus/ Schamanismus geprägt ist. Am Baikalsee berühren sich die russische Seele mit den burjatischen Mythen.
Der Baikalsee und seine Umgebung hält viele Überraschungen bereit. Eine Reise zu dem „Heiligen Meer“ garantiert Erlebnisse, die immer in Erinnerung bleiben werden.
In Verbindung mit touristischen Einrichtungen und Reiseveranstaltern vor Ort organisiert und vermittelt Indytravel ganz individuelle Reisen, die mit lehrreichen Exkursionen aber auch ganz nach Wunsch mit körperlichen Aktivitäten verbunden sein können. Von der Übernachtung im Zelt bei gewünschten Trekkingtouren bis zur komfortablen Hotelübernachtung reicht das Spektrum der Übernachtungsmöglichkeiten. Hält der Sommer eine breite Palette an Erlebnissen bereit, so ist aber auch der Herbst mit seiner beeindruckenden Färbung unvergesslich. Für Angelfreunde bieten sich viele Möglichkeiten. Ob vom Boot oder vom Ufer, diese Natur beeindruckt, und die Wahrscheinlichkeit auf einen guten Fang ist groß. Am Baikalsee ist nicht nur das Angeln in der wärmeren Jahreszeit beliebt. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Eisangeln bei sibirischer Kälte. Zu den Winterprogrammen gehören Fahrten mit dem Hundeschlitten, Skiwanderungen und speziell zum Jahreswechsel das Jolkafest,
Den Besuch des Baikalsees kann man auch mit einer Fahrt mit der Trans-Sibirischen Eisenbahn verbinden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man von Moskau, Ulan Bator oder Peking kommt.
Um mehr über den Baikalsee und Reisemöglichkeiten zu erfahren, nutzen Sie für eine Kontaktaufnahme die Internetseite www.indytravel.de .













