(openPR) Praxisnahe Ausbildung wird an der Fakultät Informatik groß geschrieben. Im Software Entwicklungsplanspiel des Studiengangs MKI konnte dieses jetzt einmal mehr unter Beweis gestellt werden. Auf Basis einer Zusammenarbeit mit IBM konnten die Studenten mit der neusten Version der kollaborativen "Application Lifecycle Management"-Suite, Rational Team Concert, arbeiten.
Zustande gekommen war die Zusammenarbeit mit IBM vor allem durch das Engagement von Ralph Kelkenberg, Student am Studiengang Medien und Kommunikationsinformatik (MKI). Kelkenberg ist Projektleiter für die Integration des Rational Team Concerts ins Projekt und gleichzeitig einer von etwa 20 Student Agents bei IBM und konnte so IBM für die Zusammenarbeit gewinnen.
Im Rahmen des Software Entwicklungsplanspiel wird seit etwa drei Jahren die Entwicklung von Software durch eine Firma simuliert. Dabei werden die Studenten mit allen Aufgaben konfrontiert, die sich für eine Firma bei der Entwicklung einer neusten Software stellen. Angefangen von der Entwicklung und Planung bis hin zum Vertrieb und Marketing. Diese Aufgaben gilt es firmenintern zu koordinieren. Dabei konnten die Studenten die neuste Version der von IBM entwickelten kollaborativen Entwicklungsumgebung, Rational Team Concert einsetzen.
Unterstützt wurden die Studenten bei der Arbeit mit dem Rational Team Concert von Kristina Florea, IT-Spezialistin bei IBM in Stuttgart. Aber auch für IBM, so Kristina Florea, macht die Zusammenarbeit mit der Fakultät Sinn. „Von den Studenten bekommen wir ein sehr direktes Feedback. Wenn etwas nicht funktioniert, unlogisch oder unverständlich ist, sagen die es mir sofort“, so Kristina Florea. „Das hilft uns natürlich auch bei der Weiterentwicklung“. Bemerkenswert findet sie den Teamgeist im Projekt. Das habe sie so nicht erwartet und sei ausgesprochenen positiv.
Lob das Prof. Dr. Wolfgang Keller gerne hört. Zusammen mit Prof. Dr. Uwe Kloos und Prof. Dr. Peter Hertkon betreut er das Software-Projekt. Auch aus seiner Sicht ist die Zusammenarbeit durchweg positiv. Die Studenten könnten, dank der Zusammenarbeit mit IBM, mit der neusten kollaborativen Entwicklungsumgebung arbeiten und so an der Praxis ausgerichtete Erfahrungen sammeln, so Keller. Er hofft daher, dass die Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren weiter fortgeführt und ausgebaut werden kann. Besonderen Dank richtete Keller an Kristina Florea, die sich einen ganzen Tag intensiv um die Studenten gekümmert hatte.
Das das Projekt bei den Studenten gut ankommt verwundert daher kaum. Auch sie sehen die Vorteile der engen Verzahnung mit der Praxis. „Man bekommt einen Einblick wie professionell gearbeitet wird“, so Ralph Kelkenberg. Und noch eines haben die Studenten erfahren. Ralph Kelkenberg: „Nach einem intensiven Projekt – und Arbeitstag ist man am Ende zugleich körperlich fertig und innerlich zufrieden.“
Über Rational Team Concert
Rational Team Concert ermöglicht Transparenz über den gesamten Entwicklungsprozess. Es erlaubt Teams, Prozesse zu definieren und Fehler bei der Zusammenarbeit zu vermeiden. Rational Team Concert baut auf der Jazz-Technologieplattform auf. Jazz liefert Integrationsmiddleware für Werkzeuge zum kollaborativen, erweiterbarem Applikations-Lifecyle-Management.













