(openPR) Vor Europas führenden Katalogverantwortlichen aus der internationalen Kfz-Teileindustrie präsentierte die Kölner TecDoc Informations System GmbH erstmals die Beta-Version des Produktdaten-Management-Tools 'PDM'. Dieses dient als Grundlage für die künftige Datenbankstruktur PHOENIX, mit der sich die Geschäftsprozesse rund um den Teilehandel optimieren lassen. Die Live-Demonstration fand anlässlich des diesjährigen 'Internationalen Datenlieferanten Meetings' in Frankfurt statt. Dort gab TecDoc auch den Zeitplan für den Roll-Out des PHOENIX-Projekts bekannt. Die schrittweise Einführung beginnt Anfang 2010.
„Die Qualität und Aktualität der Fahrzeug- und Ersatzteilinformationen wird für den Teilehandel und damit für alle daran Beteiligten immer mehr zur entscheidenden Größe – auch im internationalen Geschäftsprozess“, sagt Andreas Deiß von der Firma Trost aus Stuttgart. Deiß ist bei dem Großteilehändler für die Katalogdaten verantwortlich und weis um die Problematik, dass Ersatzteile oftmals nicht zweifelsfrei und akkurat beim Teilegroßhandel bestellt werden. Als Referent auf dem diesjährigen 'Internationalen Datenlieferanten Meeting' in Frankfurt wies er auf die Bedeutung qualifizierter Daten für den Handel hin.
Zur größten Veranstaltung dieser Art treffen sich die führenden Katalogverantwortlichen der internationalen Kfz-Teileindustrie. Der Organisator, die Kölner TecDoc Informations System GmbH, lädt jedes Jahr zum intensiven Erfahrungsaustausch ein. Erstmals nahmen mehr als 200 Experten aus der Industrie und dem Handel an der Fachtagung teil. „Der Besucherrekord ist ein eindeutiges Votum für die Veranstaltung“, sagt Ulrich Zehnpfenning, Geschäftsführer der in Köln ansässigen TecDoc Informations System GmbH. Er ist mit der Akzeptanz durch die Teileindustrie sehr zufrieden.
„Dank der starken Online-Nutzung verzeichnen wir eine enorme Verbreitung der Daten. Die Datenlieferanten erreichen dank unserer Branchenlösung bereits mehr als 800.000 Kontakte weltweit“. Das Hauptgeschäft konzentriert sich dabei derzeit vor allem auf den europäischen Markt. „Mit heute 362 Marken sind wir aber auch weltweit eine anerkannte Plattform für den Teileverkauf“, so Zehnpfenning.
Fortschrittliche Datenbankstruktur
Damit alle Marktteilnehmer künftig ihre onlinebasierten Geschäftsprozesse gegenüber den OE-Informationssystemen der Fahrzeughersteller stärken können, setzt TecDoc ab dem kommendem Jahr schrittweise wesentliche Elemente des sogenannten PHOENIX-Projekts um. Das vor zwei Jahren initiierte Projekt bietet künftig unter anderem die Möglichkeit der tagesaktuellen Datenbereitstellung durch die Datenlieferanten. Diese legen ihre Informationen in einer Online-Datenbank ab, aus der dann die Handels- und TecDoc Kataloge täglich aktualisiert werden können.
Dem Datenempfänger obliegt es zudem, die bereitgestellten Angaben 'Just-in-Time' in Teile-Katalogen anzeigen zu lassen. Es wird dann auch die Möglichkeit bestehen, die benötigten Teile über detaillierte grafische Darstellungen zu bestimmen. Für die Akzeptanz des Katalogs sei aber die Qualität der eingespeisten Daten entscheidend, sagt Zehnpfenning. „Wir können nur das abbilden, was uns die Datenlieferanten geben“.
Um den Anforderungen an die neue PHOENIX-Struktur gerecht zu werden, wurde das Datenformat umgestellt. Das Einpflegen durch die Datenlieferanten erfolgt künftig über das neuentwickelte Produktdaten-Management-Tool 'PDM'. In einer Live-Demonstration führte Andreas Assmann, Direktor Informationsmanagement bei TecDoc, die Vorteile des neuen Datenpflegetools vor. Parallel zum Roll-Out des PHOENIX-Projekts finden dazu ab Januar 2010 europaweit Schulungen für die Datenlieferanten statt.
Beherrschen der Datenflut
Angesichts der enormen Datenmenge und -komplexität ist eine fortschrittliche Datenbankstruktur und eine hohe Benutzerfreundlichkeit notwendig. Mit der neuen Generation des TecDoc WEB CATALOGs 2.0 steht dem Handel dafür ein wichtiges Werkzeug zur Seite. Immerhin müssen die Kölner Datenprofis bei rund 58 Millionen Artikelverknüpfungen und 1,2 Millionen Bilder heute mehr als 400 Gigabyte an Daten verarbeiten - pro Quartal.
Dringender Appell an Brüssel
Die Kölner TecDoc Informations System GmbH gilt als einer der weltweit bedeutendsten Provider qualifizierter Produkt- und Katalogdaten für Ersatzteile. Das Ziel des Unternehmens ist es, technische Daten von Kfz-Ersatzteilen in einer einzigen Datenbank zu bündeln und dem Teilegroßhandel sowie den Werkstätten bereitzustellen. Vor diesem Hintergrund fordert das Unternehmen einen geregelten und akzeptablen Zugang zu allen technischen Daten für den Independent Aftermarket (IAM). Aus Sicht des Geschäftsführers Zehnpfenning ist dies aber nur über eine objektive Aufklärungsarbeit in Brüssel möglich. Gemeinsam mit der Kanzlei Osborne Clarke, GVA und TecDoc wurde deshalb ein ausführliches juristisches Gutachten erstellt, um die Anspruchsgrundlage gegenüber den Fahrzeugherstellern zur Bereitstellung von Daten eindeutig zu dokumentieren.
Erfolgreiche Internationalisierung
„Das Bereitstellen qualifizierter technischer Daten ist heute mehr denn je ein internationales Anliegen und für den Geschäftserfolg vor allem kleiner und mittelständischer Unternehmen ausschlaggebend“, sagte Michael Krampe, Direktor Vertrieb & Marketing bei TecDoc, am Rande der Veranstaltung. Im Rahmen der Vortragsreihe unterrichtete er über die Bemühungen und die ersten Erfolge des Unternehmens, die TecDoc-Dienstleistungen in China und Australien zu etablieren. Krampe unterstrich in diesem Zusammenhang die große Bedeutung des Marktauftritts in diesen Ländern. Er zeigte sich darüber hinaus sehr zufrieden mit der Etablierung des TecDoc Geschäftsmodells in den USA unter dem Joint Venture OPTICAT.
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