(openPR) Wer beim Weihnachtseinkauf im Internet keine böse Überraschung erleben will, sollte gesunden Menschenverstand walten lassen und auf bestimmte Qualitätsmerkmale achten. Einem Online-Händler sollte man nicht ohne weiteres Geld überweisen, um später Ärger und finanzielle Verluste auszuschließen. Der Shop-Prüfer Trusted Shops (www.trustedshops.de) empfiehlt die Beachtung von 10 Regeln für einen sicheren Online-Einkauf:
1. DIE ANBIETERKENNZEICHNUNG ist wichtig, falls es später zu Fragen oder Abwicklungsproblemen kommen sollte. Die Angabe des Firmennamens reicht nicht, es muss unbedingt ein Verantwortlicher namentlich benannt sein. Achten Sie auch auf eine Anschrift mit Straße, Hausnummer und Ort. Wird nur ein Postfach angegeben, sollten Sie misstrauisch werden.
2. ANGABEN ZUM VERTRAGSSCHLUSS geben Aufschluss, wann Sie eine verbindliche Bestellung abgeben. Klicken Sie nicht auf einen Button, wenn Sie sich nicht über dessen Bedeutung im klaren sind. Vor Abgabe der Bestellung müssen Sie immer auf Korrekturmöglichkeiten von Eingabefehlern und die Verbindlichkeit Ihrer Bestellung hingewiesen werden. Im Zweifel sollte der Kaufvorgang lieber abgebrochen werden.
3. ÜBERSICHTLICHE AGB zeigen, ob der Händler die Kundenrechte berücksichtigt. Lange oder komplizierte Klauselwerke lassen darauf schließen, dass Ihre Rechte unzulässig eingeschränkt werden sollen. AGB müssen einfach formuliert und für juristische Laien verständlich sein. Unklare Regelungen sind zwar unwirksam, trotzdem kann es hinterher zu Streit mit dem Anbieter kommen. Die AGB müssen zu Beweiszwecken leicht speicherbar und ausdruckbar sein.
4. PREISTRANSPARENZ ist unbedingt erforderlich. Jeder Online-Händler ist verpflichtet, vor Abgabe Ihrer Bestellung Endpreise inklusive aller Versand- und Zusatzkosten (z.B. Steuern oder Zölle) zu nennen. Werden die Versandkosten nicht automatisch berechnet, muss eine verständliche Versandkostentabelle vorhanden sein. Manchmal stellt sich dann heraus, dass der Kauf wegen hoher Versandkosten kein Schnäppchen mehr ist.
5. DIE ZAHLUNGSBEDINGUNGEN müssen unmissverständlich formuliert sein. Am sichersten ist die Zahlung erst nach Erhalt der Ware, d.h. Kauf auf Rechnung oder Zahlung per Nachnahme. Viele Anbieter verlangen jedoch Vorkasse durch Überweisung oder Kreditkarte. Dies ist nur empfehlenswert, wenn Ihre Zahlung durch einen Drittanbieter abgesichert ist, z.B. durch den eBay-Treuhandservice oder die Geld-zurück-Garantie von Trusted Shops.
6. VERBINDLICHE LIEFERTERMINE müssen ausdrücklich vereinbart werden. Die meisten Anbieter nennen nur voraussichtliche Lieferzeiten oder liefern nur, solange der Vorrat reicht. Bei Unklarheiten sollte nachgefragt und um eine schriftliche Bestätigung gebeten werden. Lässt sich der Anbieter nicht auf einen verbindlichen Termin ein, hat er laut Gesetz 30 Tage Zeit zu liefern.
7. 14 TAGE WIDERRUFSRECHT gilt für alle Internet-Einkäufe, ohne dass ein Grund genannt werden muss. Der Händler muss vor Abgabe der Bestellung klar über die Rückgabemöglichkeit informieren. Findet sich im Bestellverlauf kein Hinweis, sind Probleme bei Umtausch oder Rückgabe vorprogrammiert. Die Rückgabemöglichkeit gilt auch bei gewerblichen eBay-Verkäufern.
8. DATENSCHUTZ UND DATENSICHERHEIT sind für jeden Händler vorgeschrieben. Ihre Daten dürfen nur für die Bestellabwicklung verwendet werden, eine Weitergabe an Dritte ist nur mit ausdrücklicher Einwilligung zulässig. Im Online-Shop müssen leicht verständliche Angaben gemacht werden, was mit Ihren Daten geschieht. Zahlungsdaten müssen sicher übertragen werden. Dies können Sie an dem Schloss-Symbol im Internet-Browser erkennen.



