(openPR) Die Gasbranche auf dem Weg nach Europa
oldenburger gastage gehen nach drei Tagen zu Ende / Besucherzahlen erneut gestiegen
Oldenburg, 3. Dezember 2009 – Mehr als 2.000 Experten der Gaswirtschaft, aus Politik und Wissenschaft kamen in diesem Jahr zu den oldenburger gastagen, um über die aktuelle Situation der Gasbranche und Lösungen für künftige Herausforderungen zu diskutieren. Das Fazit der dreitägigen Fachveranstaltung in der Oldenburger Weser-Ems Halle: Die Weichen für den Weg zu einem europäischen Gasbinnenmarkt sind gestellt – nun müssen die beteiligten Interessengruppen in einer gemeinsamen Anstrengung und in engem Dialog den von der Politik vorgezeichneten Weg gehen. „Es ist deutlich geworden, dass auch weiterhin Hürden zu bewältigen sind, über das Ziel aber grundsätzliche Einigkeit besteht“, resümiert Dr. Peter Rügge, Geschäftsführer der CX4U-Unternehmensgruppe und Veranstalter der oldenburger gastage.
Fachmesse: Aussteller- und Besucherzahlen deutlich gestiegen
Auf der Fachmesse stellten 2009 mehr als 50 Unternehmen neue Produkte und Dienstleistungen für die Gaswirtschaft vor. Hier konnten die Besucher – im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so viele – konkrete Lösungen direkt mit Energieversorgern, Gastransportunternehmen sowie IT-Spezialisten und Beratern erörtern. „Die Grenzen zwischen Messe und Kongress sind fließend“, sagt Dr. Rügge, „die Teilnehmer nutzen die Kombination aus Theorie und Praxis, verbinden gezielt Vorträge mit anschließenden Gesprächen mit den Praktikern auf den Messeständen.“
oldenburger gastage bilden Forum der gesamten Branche
Auch Vertreter der Politik trugen 2009 zu dem Besucherrekord der oldenburger gastage bei. „Eine Entwicklung, die uns sehr freut und deutlich macht, dass die gastage nicht ausschließlich Treffpunkt für die Gaswirtschaft sind, sondern ein Forum bietet für die gesamte Branche – und dazu gehört auch die Politik“, so Dr. Rügge. Erstmals fand beispielsweise im Rahmen der Fachveranstaltung eine Fachtagung des grenzüberschreitenden interregionalen Kooperationsverbundes Neue Hanse Interregio (NHI) statt. Ziel dieses Verbundes aus den Bundesländern Bremen und Niedersachsen sowie den niederländischen Provinzen Groningen, Fryslân, Drenthe und Overijssel ist es, die Chancen grenzüberschreitender Zusammenarbeit zu nutzen sowie die spezifischen Interessen des Nordwestens in Europa gemeinsamen zu formulieren und weiter zu entwickeln. „Die Ziele der NHI und der oldenburger gastage ergänzen sich ideal, das Feedback zu der Integration der Tagung in unsere Veranstaltung war sehr positiv“, erklärte Dr. Rügge.
2010 steht im Zeichen der Weiterentwicklungen
Im nächsten Jahr werden die oldenburger gastage mit einem neuen erweiterten Konzept stattfinden. So will der Veranstalter, die CX4U-Unternehmensgruppe, neben der inhaltlichen Ausrichtung auf europäische Themen vor allem Kooperationen mit Verbänden und anderen Veranstaltungen forcieren. Ein wichtiger Partner der oldenburger gastage 2010 ist dabei der europäische Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen GEODE. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird auf der Fachveranstaltung erstmals der „European Regulation Day 2010“ stattfinden, bei dem die Regulierungsvorgaben der EU für die europäischen Gasmärkte beleuchtet werden. „Ende 2010 wird die Zusammenführung der drei regionalen Gasmarktgebiete zu einem gesamteuropäischen Markt bereits einen Schritt weiter sein und sicher zu spannenden Diskussionen führen“, so Dr. Rügge, „und zwar zwischen Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.“






