(openPR) Am 2. Dezember 2009 startet netzpublik.de, ein Magazin, das in einer rein web-basierten Redaktion entsteht und ganz in Nutzerhand liegt: Im Redaktionsbereich der Webseite schlagen Besucher Themen vor, diskutieren und bewerten sie, organisieren Schwerpunkte, schreiben und recherchieren gemeinsam Texte und prüfen Artikel, bevor sie im Leserteil erscheinen.
netzpublik will sich als ein von Nutzern geschriebenes Publikumsmagazin für Wirtschaft, Medien und Politik etablieren. Präsentiert werden sollen ausgefallene Themen, neue Sichtweisen und eigene Analysen. Statt tagesaktueller Berichterstattung will man Hintergründe und Zusammenhänge zeigen.
"Wir beteiligen viele an der Entstehung unserer Artikel, weil wir glauben, dass durch die Ideen, die Ansichten und das Wissen vieler unsere Beiträge interessanter werden und gemeinsames Schreiben mehr Spaß macht " erläutert der Gründer Thomas Helbing die Idee.
Der promovierte Jurist arbeitete vier Jahre als Anwalt in einer führenden internationalen Wirtschaftskanzlei, bevor er sich in das Abenteuer Online-Magazin stürzte. Die Vision: netzpublik soll die Weisheit eines Wikis, die Authentizität eines Blogs und die Markenstärke eines klassischen Magazins vereinen und eine Lücke zwischen persönlichem Blog und klassischem Online-Verlagsprodukt besetzen.
netzpublik ist für alle Wirtschafts-, Medien- und Politik-Begeisterte, die gerne gemeinsam schreiben oder sich austauschen wollen. Ein journalistischer Hintergrund ist nicht erforderlich. Warum mitmachen? Die Plattform bietet Autoren, Bloggern, Journalisten und anderen Interessierten ein hochwertiges Umfeld und den Ideenschatz und die gebündelte Kompetenz seiner Mitglieder-Gemeinschaft. Ein integriertes soziales Netzwerk hilft, Kontakte zu knüpfen. Alle Mitwirkenden werden zudem anhand eines Punktesystems an den Werbe- und Lizenzeinnahmen des Magazins beteiligt.
Im Vordergrund steht die gemeinsame Arbeit an einzelnen Artikeln, die auch zu Schwerpunktthemen gebündelt werden können. Redaktions-Mitglieder müssen nicht unbedingt eigene Beiträge schreiben, sondern können auf vielfältige Weise mithelfen, etwa indem sie fremde Texte ergänzen und prüfen oder ihr Wissen oder zusätzliche Quellen zu Artikeln beisteuern oder einfach nur Themen vorschlagen.
Der Programmsatz von netzpublik, "gemeinsam ein Magazin", birgt Potential und der Zeitpunkt ist gut für neue Konzepte in der Medienlandschaft. Bleibt abzuwarten, ob es gelingt, das Wissen vieler zu nutzen, in einem Magazin zu bündeln und die richtigen Themen zu finden. Erfolg wäre dem Medien-Neuling jedenfalls zu wünschen: endlich wieder eine frische und mutige Idee, „made in Germany“.










