(openPR) Jürgen Jesinghaus, im Rheinland lebend, aber begeisterter Gastberliner und Berlinkenner, schildert in seinem neuen Roman mit dem Protagonisten als alter ego einen Bonner Ministerialbeamten, der im dienstlichen Auftrag, für nur wenige Tage während der Nachwendezeit, in Berlin technische Geräte eines ehemaligen DDR-Ministeriums sicherstellen soll. Die diffuse Athmosphäre der noch deutlich spürbaren DDR-Zeit und die aufkeimenden westdeutschen Einflüsse erlebt er nicht nur dienstlich sondern auch privat, indem er exzessiv die Freiheit von „zuhause“ zwischenmenschlich nutzt und geniesst. Amüsant verfolgt man den roten Faden des vielseitigen Geschehens mit Anmerkungen zu Margot und Erich, einem Mordfall, der einem Krimi Ehre machen würde und dem Ergebnis, dass dem Helden des Stückes, der kein wirklicher Held ist, sondern ein Niemand, aber kein Dummkopf, die Chance zu einer Kariere zufällt, die ihm eigentlich nicht zusteht. Liebhaber Berlins und Menschen, die dem Zwischenreich von DDR und Aufbruch zu neuen Ufern nachspüren möchten, werden diesen Roman mit Genuss lesen.
Mauerstreifen
(oder Berlin im Herbst 1990)
Roman
von Jürgen Jesinghaus
Geb., 296 Seiten
ISBN ISBN 9783952298190
Feuilleton-Redakteuren senden wir gerne ein Rezensions-Exemplar zu.













