(openPR) Wer kennt ihn nicht, den schelen Blick des eigenen Kindes in die Dose mit dem Kindergarten- oder Schulfrühstück? Ein paar Apfelschnitze und ein Butterbrot von der Größe eines Surfbretts sind im Laufe des Vormittags zu bewältigen. Für manche Kinder eine unangenehme Aussicht.
Geplagte Mütter von Wenigessern greifen vermehrt zu der ursprünglich japanischen Tradition des Bento: Kleine Häppchen, ansprechend und kindgerecht zubereitet.
Was ist Bento?
Bento kommt aus Japan und bezeichnet eine besondere Art, verschiedene Speisen zum Mitnehmen gleichzeitig anzubieten. Ein Bento ist also das japanische Gegenstück zum deutschen Butterbrot- hübscher, interessanter und vielfältiger.
In einer kleinen Dose, die oft noch durch Trennwände unterteilt ist, finden sich Reis, Gemüse, Nüsse, Obst, Fleisch und Fisch und vieles mehr in kleinen, appetitlichen Häppchen.
Traditionell besteht ein japanisches Bento aus vier Teilen Reis, drei Teilen Fleisch oder Fisch, zwei Teilen Gemüse und evtl. einem Teil Süßem. Je nachdem, ob eine komplette Mittagsmahlzeit oder nur ein Snack für den Kindergarten gebraucht wird, ob ein Erwachsener oder ein Kleinkind zu versorgen ist, kann man natürlich jederzeit von dieser Regel abweichen und in die Box packen, was immer man möchte: Brotwürfel und Würstchen, Tomaten und Käsewürfel, gekochte Eier und übriggebliebene Pizza vom Vorabend- erlaubt ist, was hübsch aussieht und schmeckt. Je bunter und abwechslungsreicher die Dose gepackt wird, desto mehr Spaß macht die Sache- sowohl dem, der die kleinen Portionen isst und dem, der alles vorbereitet, dekoriert und einpackt.
Die Startausrüstung
Puristen kommen mit einer Dose (Bentobox oder andere dichtschließende Dose), ein paar Muffinförmchen (um Feuchtes von Trockenem zu trennen) und herkömmlichen Keksausstecher für Gemüse und Obst aus. Das Wichtigste ist und bleibt der Spaß am Schnippeln, Ausstechen, Dekorieren. Damit in der Dose nicht alles durcheinander purzelt, sollten die einzelnen Komponenten möglichst dicht an dicht nebeneinander liegen. So erklärt sich auch die kleine Größe der Boxen: wer eng packt, braucht weniger Platz.
Anregungen kann man sich im Internet auf unzähligen Fotos holen. Wer dann unbedingt die rosafarbene Froschbox und die klitzekleinen Silikonförmchen aus Japan braucht, der ist endgültig mit dem Bento-Virus infiziert. Und braucht natürlich die Egg-Molds, mit denen man Eier in Autoform bringt und die praktischen Dinosaurier-Ausstecher, die ganz genau auf eine Scheibe Toast passen.











