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Krampfaderoperationen gründlich abwägen

16.11.200912:48 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Stammvenen lassen sich oftmals erhalten

Krampfadern stellen nicht nur optische Makel dar, sondern bringen auch gesundheitliche Probleme mit sich. Daher empfiehlt es sich, jede Venenerkrankung ärztlich abklären zu lassen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einzuleiten. „Jedoch liegt nur sehr selten ein Notfall vor, der eine sofortige Operation erfordert“, erklärt Dr. Erika Mendoza, Leiterin der Venenpraxis Wunstorf bei Hannover und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für CHIVA e. V. „In allen anderen Fällen sollten sich Betroffene ausreichend Zeit für Gespräche mit dem behandelnden Arzt und die Entscheidung für die geeignete Operationsmethode nehmen.“



Exakte Diagnose für gezielte Behandlung

Moderne Untersuchungsmethoden wie der Duplex-Ultraschall ermöglichen die genaue Bestimmung des Blutflusses in jeder einzelnen Vene und Arterie. So lassen sich erkrankte Regionen exakt bestimmen und anschließend gezielt behandeln. „Rät der behandelnde Arzt schnell zur Entfernung einer der beiden Stammvenen, sollten Patienten sich am besten zusätzlich eine zweite Meinung einholen“, empfiehlt Dr. Mendoza. Denn liegt keine oder nur eine geringe Schädigung der Stammvene vor, muss diese auch nicht sofort gezogen werden. Es stehen zum einen verschiedene Verfahren zu Verfügung, mit denen Ärzte direkt an den betroffenen Venenklappen oder Seitenästen ansetzen. Zum anderen lassen sich Beschwerden oft zunächst mit einer reinen Kompressionstherapie lindern, bevor der erste Eingriff nötig wird. Nur bei drohendem offenem Bein oder Beschwerden, die trotz Kompression bestehen bleiben, rät die Venenspezialistin zu einem kurzfristigen Eingriff.

Alternativen zum klassischen Stripping

Bei der venenerhaltenden CHIVA-Methode unterbinden Ärzte die geschädigten Verbindungen zwischen den Venen, um den Rückfluss des Blutes zu stoppen. Sowohl Stammvenen als auch Seitenäste verbleiben im Bein und stehen dem Blutkreislauf anschließend weiter zur Verfügung. Innerhalb von etwa zwei bis sechs Wochen bilden sich die Krampfadern zurück. Auch das weit verbreitete Stripping – das Ziehen der erkrankten Vene – hat im Laufe der Jahre Weiterentwicklungen erfahren. Zusätzlich bestehen Alternativen zur Behandlung der Stammvenen, beispielweise Laser- oder Radiowellenbehandlung sowie die Schaumverödung.

Zahl der Operationen minimieren

„Unabhängig vom gewählten Verfahren besteht immer das Risiko, dass erneut Krampfadern auftreten. Daher empfiehlt es sich bei geringen Beschwerden, mit einer operativen Behandlung zu warten, um die Gesamtzahl der Eingriffe im Laufe des Lebens möglichst gering zu halten“, sagt Dr. Mendoza abschließend. „Außerdem sollten Patienten nicht nur vor, sondern auch nach einer Operation großen Wert auf die ärztliche Beratung legen.“ Denn der behandelnde Arzt kann Tipps und Hinweise geben, wie sich der Erkrankung effektiv vorbeugen lässt. Zudem lassen sich erste neue Krampfadern, die sich nach einer Operation zeigen, minimalinvasiv behandeln, bevor es wieder zu einem Eingriff kommen muss.

Weitere Informationen unter www.venenpraxis-wunstorf.de.

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