(openPR) Bad Homburg, November 2009. Zum professionellen Management gehört auch der professionelle Umgang mit Risiken. Die Finanzkrise hat hier im besonderen Maße sensibilisiert. Der betriebliche Fuhrpark ist je nach Geschäftstätigkeit und Investitionsart eine große und betriebsnotwendige Investition für Unternehmen. Was Fuhrparkmanagement mit Risikominimierung zu tun hat und ob das Instrument hilft, die Risiken immer im Griff haben, darüber spricht Wolfgang Eck von management-radio mit Michael Velte, dem Vorstandsvorsitzenden des VMF Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften e.V. und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet GmbH.
Sein Credo: Ab einer gewissen Größe des Fuhrparks ist es nicht zu vertreten, die Risiken in den eigenen Büchern zu behalten. Profis sollten eingeschaltet werden. Die kümmern sich neben der Finanzierung und Verwertung der Fahrzeuge auch um die Umsetzung der Car-Policy. Darüber hinaus gehört die adäquate Absicherung der Schadenrisiken durch regelmäßige Fahrzeugwartungen, rechtzeitige Reparaturen von Kleinstschäden und die notwendigen Versicherungen zu den Grundlagen.
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Im Jahr 2008 sind in Deutschland insgesamt rund 3 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen worden, davon rund 1,8 Millionen gewerblich – und die übrigen privat. Rund 700.000 waren dabei für Fuhrparks vorgesehen. Die durch die Wirtschaftskrise zur Unterstützung der Automobilindustrie initiierten politischen Subventionen (Umwelt-, bzw. Abwrackprämie) haben sich direkt ausgewirkt. Bereits nach neun Monaten des Jahres ist die 3-Millionen-Grenze schon fast erreicht, während die von den Maßnahmen ausgenommenen gewerblichen Segmente allesamt deutliche Rückgänge zu verzeichnen haben, haben sich die privaten Zulassungen um fast eine Million Fahrzeuge mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung hat den Anteil des Fuhrparksegmentes an allen Neuzulassungen auf 13 Prozent reduziert.












