(openPR) München, November 2009 - Bei der Planung und Einführung von Public Private Partnership (PPP) Projekten oder im anschließenden Betrieb tauchen immer wieder Konflikte auf. Zwischen den Parteien, den Kommunen und dem Privatunternehmer, entstehen häufig Diskussionen und Missverständnisse über die gemeinsame Planung, Durchführung und den Betrieb.
Die Kommunen müssen z.B. Kosten senken und möchten reglementieren, der Privatunternehmer benötigt vielleicht „Freie Hand“ , um zügig seine Projekte zu verwirklichen. Zwangsläufig entsteht hier ein Spannungsfeld, welches die schnelle und effektive Umsetzung und den laufenden Betrieb des Projektes stört und hemmt.
Aus diesem Grund wurde durch die C.R.E.A.M Europe PPP Alliance die Initiative ergriffen, in das Netzwerk einen spezialisierten IHK geprüften und zertifizierten Wirtschaftsmediator aufzunehmen.
Was ist Mediation?
Die Mediation ist eine außergerichtliche Konfliktregelung. Sie hat dabei Ansätze der Verhandlungs- und der Konfliktforschung sowie des psychologischen Problemlösens. Desweiteren sind Erkenntnisse aus den Fachgebieten Konflikt- und Kommunikationswissenschaft und der Humanistischen Psychologie eingeflossen, sodass die Grundlagen der Mediation interdisziplinäre Quellen haben. In Deutschland hat sich das Verfahren seit etwa 1990 zunehmend etabliert und auch empirisch evaluiert.
Der Mediator ist verantwortlich für den Prozess, die Parteien sind verantwortlich für den Inhalt. Dahinter steht der Gedanke, dass die Beteiligten eines Konflikts selbst am besten geeignet sind, diesen zu lösen und vom Mediator hinsichtlich des Weges dorthin Unterstützung benötigen. Die Mediation erfolgt immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit, es nehmen am Mediationsprozess ausschließlich die beteiligten Personen teil. Die in diesem Prozess gemeinsam erarbeiteten sowie geprüften Lösungen sind nachhaltig und für beide Parteien perfekt auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt.
Die Mediatoren der Wirtschaftsmediation Stefan Miklos sprechen die gleiche Fachsprache, kennen das Fachtermini, die Prozessabläufe und die Projekte in ihrer Komplexität. Sie erkennen die Probleme und arbeiten lösungsorientiert. Der Mediationsprozess hat im Vergleich mit Gerichtsverfahren einen sehr geringen Zeitaufwand und eine immense Kostenersparnis. Ein weiterer Vorteil der Mediation ist die sehr schnelle Terminfindung und flexible Einsetzbarkeit in Europa.
Um die Implementierung von PPP Projekten zu vereinfachen, sollte die frühestmögliche Einbindung des Mediators in den PPP Prozess erfolgen. Ziel dieser Maßnahme ist, dass die vorprogrammierten Konflikte bereits im Vorfeld angesprochen und ausgeräumt werden. Damit wird ihrem Großprojekt der Weg geebnet und frei für eine gemeinsame Zukunft!










