(openPR) Ab sofort unterstützt das Manufacturing Execution System der Ulmer GUARDUS Solutions AG die effiziente und vor allem papierlose Repa-ratur in der Fertigung. Im Vordergrund steht die Verschmelzung von Bauteilen und deren Bauteilpositionen mit den entsprechenden CAD-Zeichnungen oder Bildern. Wird im Produktionsprozess ein mangelhaf-tes Bauteil identifiziert, markiert GUARDUS MES nun in Echtzeit die defekte Stelle inklusive der exakten Koordinaten. Mithilfe dieser grafi-schen Fehlervisualisierung sowie einer integrierten Zoom-Funktion für weiterführende Detailansichten findet der Techniker umgehend die fehlerhafte Position. Der Status des betroffenen Bauteils sowie der dazugehörenden Bauteilgruppe kann dabei komfortabel dokumentiert werden. Am Ende des Reparaturprozesses stehen sämtliche Daten für Auswertungen und Kennzahlen-Analysen (Ausfallraten, First Pass Yield etc.) sowie für die Rückverfolgbarkeit zur Verfügung. Auch die Ausgabe eines umfassenden Reparaturberichts ist auf Knopfdruck möglich.
„Gerade in der Elektronikindustrie kann die Fehlersuche äußerst zeitaufwän-dig sein, da beispielsweise Leiterplatten über eine sehr große Anzahl an Bauteilpositionen verfügen. Ohne eine grafische Markierung würde man die defekte Nadel im Heuhaufen suchen“, erklärt Simone Kirsch, Vorstand der GUARDUS Solutions AG. Seit jeher unterstützt GUARDUS MES die Erfassung von Abweichungen in der Linie durch die direkte Eingabe von Prüfergebnissen oder durch die In-tegration von Prüfsystemen. Dieses Leistungsspektrum dient auch als Grundlage für die neue Funktion des GUARDUS MES Paperless Repair. Das Szenario: Meldet ein Prüfsystem in der Produktion ein defektes Teil, wird die betroffene Baugruppe aus der Linie geschleust und an den Repara-turarbeitsplatz gebracht. Dort scannt der GUARDUS MES Anwender die Seriennummer der Baugruppe, wodurch die Software-Lösung alle relevanten Prüfergebnisse am Bildschirm anzeigt. Das Highlight: Alle defekten Bauteil-positionen werden ab sofort auf Basis einer entsprechenden Zeichnung farb-lich exakt visualisiert. Dies ist möglich, da GUARDUS MES die dazugehö-renden Stücklisten kennt und somit die Zuordnung von Bauteil und Bauteil-positionen gezielt vornehmen und grafisch abbilden kann. Der Techniker sieht auf einen Blick, welche Mängel die gefertigten Teile aufweisen. Parallel zu den nun folgenden Reparaturschritten setzt der Anwender den jeweiligen Status für das Bauteil und die Baugruppe über eine einfache Touch Screen-taugliche Oberfläche. Je nach Schweregrad und Auswirkung des Defekts unterstützt GUARDUS MES auch die Verriegelung von Bauteilen und Bau-gruppen. Sollte das gleiche Teil später noch einmal zur Reparatur vorliegen, kann der Anwender die Historie der vorangegangenen Reparaturen detail-liert nachvollziehen.
„Mithilfe dieser durchgängigen Datenbasis über alle Reparaturvorgänge ist die neue Funktion zum Paperless Repair nicht nur die ideale Basis für Onli-ne-Kennzahlen. Darüber hinaus kann auch die Rückverfolgbarkeit von Bau-teilen, Baugruppen und Fehlern nahtlos umgesetzt werden“, so Simone Kirsch weiter. Lieferanten-Reklamationen und Maßnahmen zur nachhaltigen Fehlervermeidung lassen sich damit gezielt einleiten und überwachen.
Das Ergebnis: Effiziente und aussagekräftige Prozesse entlang der gesam-ten Reparatur. Unübersichtliche Excel-Sheets und manuelle Erfassungsme-dien gehören der Vergangenheit an.
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