(openPR) Am Anfang der Geschichte, die Herbert Wetterauer in seinem neu bei Schardt erschienen Roman „Stromness“ erzählt, steht die Erinnerung an Verrat, Inzest und Mord. Schon bald entwickelt sich jedoch die vermeintliche Kriminalgeschichte zu einer abgründigen Betrachtung menschlicher Beziehungen zwischen Liebe und Hass, Wunsch und Enttäuschung, Selbstsucht und Selbstbetrug. In dem Roman, der die Begegnung dreier Menschen auf einer kleinen Insel vor der britischen Küste schildert, ist Gewalt nur das letzte Mittel, bei anderen Nähe zu finden, das Streben nach Macht der äußerste Ausdruck einer gescheiterten Sehnsucht nach Erfüllung.
Marc und Nicole lernen sich im Urlaub in der kleinen Hafenstadt Stromness kennen. Die abgelegene Orkney-Insel Mainland scheint für beide der ideale Ort zu sein, mit ihrem bisherigen Leben ins Reine zu kommen. Wie den alten Abraham Gallagher, der sein ganzes Leben dort als Fischer verbrachte, quälen sie schreckliche Erinnerungen. Als die drei sich schließlich begegnen, beginnt sich auf gespenstische Weise zu wiederhohlen, was sie hinter sich lassen wollten. Schließlich wird die Leiche einer jungen Frau in der Nähe eines Hochmoors gefunden. Ist es Nicole? Widerwillig nimmt Inspektor O‘ Brien die Ermittlungen auf, die ihn mit seinen eigenen Lebensproblemen konfrontieren. Er ahnt bald, dass es in diesem Fall mehr als nur eine Wahrheit gibt und er selbst nicht nur beruflich betroffen sein könnte.
STROMNESS
Roman von Herbert Wetterauer
Schardt Verlag
ISBN 978-3-89841-487-6













