(openPR) Frankfurt a.M. - In das Ringen um den angeschlagenen Quelle Konzern hat sich überraschend der Frankfurt Internetmillonär und Acandor Aktionär Ralph Jaufmann eingemischt.
Der Spezialversender noblelook.com/ plant ein Angebot für die angeschlagene Quelle in Deutschland. NobleLook.com sei bereit das Traditionsunternehmen weiter zu führen, erklärte der CEO Ralph Jaufmann am Freitag in Frankfurt a.M.
Der Frankfurter Spezialversender verfügt über große Erfahrung im E-Business und will die vorhandene Infarstruktur, das Onlinegeschäft in Fürth und die Hausmarke Privileg übernehmen. Ein entsprechendes Angebot solle dem Insolvenzverwalter Görg, unterbreitet werden, teilte das in Frankfurt ansässige Unternehmen am Freitag mit.
Voraussetzung für die Abgabe des Angebotes sei die komplette Trennung von Mitarbeitern aus dem Quelle Konzern, die nicht durch den Cash Flow des operativen Geschäfts gedeckt seien.
Für die Übernahme könne NobleLook.com auf Venture Capital Geber zurückgreifen. NobleLook.com will Quelle zum Spezialversender für Haushaltsartikel und Unterhaltungselektronik umbauen. Der besonders verlustreiche Modebereich der mit hohen Retourenquoten, zunehmende Konkurrenz durch die Herstellershops oder die gute positionierte Otto Gruppe zu kämpfen hat, soll dem Rotstift zum Opfer fallen.
Umsatzschwache Artikel werden konsequent ausgedünnt und aus dem Sortiment genommen. Für Sortimente mit hohem Yield, die Konzeptionell nicht zu dem Haushaltsgeräteversenders passen, wie Erotik, Autoreifen, Baumarkt, Schmuck & Uhren, Fahrrad, Gepäck werden eigenständigen Spezialshops aufgesetzt oder aber der Konkurrenz überlassen.
Nach Vorstellung von Jaufmann soll die teure und veraltete Intershop Software gegen eine leistungsfähigere und kostenfreie Open Scource Lösung ausgetauscht werden. Das neue Webdesign wird benutzerfreundlich und frisch, einladend und aufgeräumt. Die Produktbeschreibungen, Produktvideos und Produktbilder sollen wie bei Wikepedia von den Kunden selbst geschrieben werden – diese sind dann authentisch und bieten den notwendigen Mehrwert den ein Printkatalog nicht darstellen kann.
Für das Management sucht NobleLook bereits nach begeisterungsfähige Businessangels. Das Sortiment orientiert sich am Bedarf der Onlinebevölkerung und wird vornehmlich durch Webcontrollingtools ermittelt und durch Trendscouts optimiert.
Die Stärken der Marke Privileg soll in Zukunft besser herausgearbeitet werden, das Design muss wieder dem Zeitgeist entsprechen und die Habtik soll einen Mehrwert bieten. Auch sollen neue Vertriebspartner im Bereich weiße Ware hinzukommen. Jaufmann will hier seine guten Kontakte zu Ikea, Deutschland oder ebay nutzen sowie den stationären Facheinzelhandel und Fachmärkte beliefern.
Ziel sei es, den überladenen Universalversender zum überlebensfähigen "Spezialversender“ weiterzuentwickeln, teilte NobleLook.com mit. Trotz langer Produktlebenszyklen und geringer Margen bei Haushaltsgeräten sehen seine Analysen bei erreichen der Marktführerschaft verhalten optimistisch aus. Wenn jemand Quelle mit heiler Haut durch den Bereinigungsprozess führt, dann muss dies kompromisslos und ohne Rillenoptimierung erfolgen.
Unterm Strich soll die Transaktion die Frankfurter nichts kosten.








