(openPR) Freiburg i.Br. - Mutig, unermüdlich und meistens im Hintergrund – auf der ganzen Welt setzen sich Frauen täglich für Frieden und Gerechtigkeit ein. Oft ist ihr Engagement riskant und manchmal sogar lebensgefährlich, wie die Ermordung der Menschenrechtlerinnen Natalja Estemirowa und Zarema Sadulajewa im Sommer dieses Jahres in Tschetschenien zeigt. Ihnen und zahllosen anderen Aktivistinnen ist die AMICA-Themenwoche „Frauen für den Frieden“ gewidmet, die vom 12. - 20. November im Alten Wiehrebahnhof in Freiburg stattfindet.
Zur Eröffnung am 12. November spricht Dr. Ina Kerner über die Frage „Was ist globaler Feminismus? Zur Übertragbarkeit westlicher Emanzipationsmodelle in der Entwicklungszusammenarbeit.“ Frau Kerner ist Professorin für Diversity Politics an der Humboldt-Universität in Berlin und beschäftigt sich seit langem mit Feminismus in der Entwicklungszusammenarbeit und mit postkolonialer Kritik.
Am 15. November zeigt das Kommunale Kino im Alten Wiehrebahnhof den israelischen Dokumentarfilm „To Die in Jerusalem“. Er beleuchtet den Nahost-Konflikt aus der Sicht zweier Mütter, die ihre 17-jährigen Töchter – die eine das Opfer, die andere die Täterin – bei einem Selbstmordanschlag verloren haben. Begleitend zur Themenwoche zeigt AMICA die Ausstellung „1000 Frauen für den Frieden“. Vorgestellt werden Porträts und Biographien von Frauen aus aller Welt, die im Jahr 2005 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen waren. Unter den Friedensfrauen ist unter anderem Judith Brand, die für AMICA fünf Jahre lang in Bosnien arbeitete und in Rahovec/Orahovec ein Zentrum aufbaute, das Frauen nach dem Krieg Sicherheit und Bildungschancen bietet.
Die AMICA-Themenwoche wird von InWEnt. Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbh und von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gefördert.










