(openPR) Angesichts der Wirtschaftskrise sind Einzelhändler und Werbetreibende seit Monaten verunsichert: Soll das sowieso schon knappe Budget in Werbung investiert werden – und wenn ja, in welche Form von Werbung? Und: Welches Medium soll gewählt werden, Web, Print oder TV?
Es wäre vermessen, absolute Antworten auf diese Fragen geben zu wollen. Buchstäblich nicht zu übersehen ist aber ein junges Konzept, das bereits in einigen deutschen Städten realisiert wurde – das Wort zur Stunde: "Digital Signage" (DS).
Die "digitale Beschilderung" soll es mittelständischen Unternehmen ermöglichen, ihre Marke zugleich effektiv und preisgünstig zu kommunizieren. Die Idee ist, Werbebotschaften dort auf Sendung bringen, wo Kunden empfänglich auf sie reagieren – am Verkaufsort, dem "Point of Sale".
Ein DS-Netz besteht aus Großbildschirmen, die in den Schaufenstern und auf Verkaufsflächen belebter Einkaufspassagen platziert werden. Über das Netz schalten zwei Parteien ihre Werbebotschaften: die Inhaber der Geschäfte ("Standortbetreiber"), welche die Flächen für die Bildschirme zur Verfügung stellen, sowie "externe" Werbepartner.
In der Theorie überzeugen die Eckdaten des Modells:
1. Die zugrundeliegende Technik ist ausgereift. Die Großbildschirme arbeiten zuverlässig, stellen alle Inhalte kristallklar dar und können via Web angesteuert werden.
2. Die für einen DS-Anbieter überschaubaren Kosten äußern sich in einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Standortbetreiber erhalten die nötige Hard- und Software gratis, Installation und Wartung inbegriffen.
3. Die Werbepartner sind präsent auf einem Werbekanal mit hoher Reichweite. Zudem dürfen sie sich auf eine hohe Wiederholungsrate für ihre Werbebotschaft verlassen.
4. Jeder werblich Beteiligte erhält die Möglichkeit, die eigenen Inhalte mittels einer mitgelieferten Webanwendung selbst zu gestalten und täglich neu einzupflegen.
Branchenbeobachter erkennen an: Wo diese Theorie adäquat in die Tat umgesetzt wird, werden die an Digital Signage gestellten Ansprüche spielend erfüllt. Dann öffnet sich gerade dem werblich oft unterrepräsentierten Mittelstand eine günstige Chance zur Auslobung Ihrer Angebote und Dienstleistungen.
Ein Modell also, das generell im Auge behalten werden sollte.










