(openPR) Bretonische Musik und Bombarde gehören untrennbar zusammen. Legendär sind die Duos (Couple de Sonneurs) Biniou kozh (die in der Bretagne gespielte Dudelsack-Variante) und Bombarde: Jean Baron/Christian Anneix, Pierre Crépillon/Laurent Bigot oder Youenn Le Bihan/Patrick Molard, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Auch die Kombination Bombarde und Orgel findet sich in der Bretagne häufig, vor allem natürlich in der sakralen Musik.
Aber auch in vielen Fest-Noz-Gruppen ist die Bombarde unüberhörbar: Bei Koun etwa wird sie von Josik Allot und später von Philippe Janvier gespielt, bei Skeduz von Yvon Lefebvre und bei Dremmwel demonstriert René Marchand die Möglichkeiten des Instruments. Doch auch bei Gruppen, die eher dem Rock zugewandt sind, kommt die Bombarde zum Einsatz. Ein gutes Beispiel hierfür ist David Pasquet mit seiner Gruppe. Fast alle genannten Formationen sind übrigens im Bretagne-Shop (www.bretagne-shop.de) mit CDs vertreten.
Wer hierzulande Spaß an der Bombarde hat und das Instrument, das zur Familie der Oboen- und Schalmeieninstrumente gehört, erlernen will, muss sich schon intensiv nach Schulungsmöglichkeiten umschauen. Das Angebot ist nicht gerade reichhaltig. Einer, der u. a. Bombarde-Kurse anbietet, ist Herbert Bartmann. Nähere Informationen sind auf seiner Homepage (www.dudelsackkurse.de) zu finden.








