(openPR) Am Donnerstag, den 15. Oktober, beginnt der Wettbewerb vom Atlantis Natur- und Umweltfilmfest. Die Jury hat neun Filme ausgewählt, die sich dieses Jahr um die begehrten Preise von Atlantis bewerben. Diesmal gehen die Filme der Frage nach, wem das Meer gehört, beschäftigen sich mit dem Mythos Wald, zeigen den hohen Preis für Biosprit oder begleiten einem Bauern, der das Gras wachsen hört. Wer wird sich am Ende über die Preisgelder in Höhe von 2.000, 3.000 oder gar 5.000 EUR freuen?
Fast 60 Filme wurden dieses Jahr beim Atlantis Filmfest eingereicht. Sie stammen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Jeder Film zeigt auf seine Art einen speziellen, wunderbaren und mitunter auch erschreckenden Blick auf die Natur und Umwelt. Die neun besten und prägnantesten Filme, darunter auch ein Film aus einer Schweizer Produktion, werden jetzt am Donnerstag und Freitag in der Caligari FilmBühne zu sehen sein.
Wussten Sie zum Beispiel, dass Mitteleuropa einst von dichten Urwäldern bedeckt war, immer wieder unterbrochen von weiten Savannen durch die, ähnlich wie in Afrika, vor Urzeiten große Tierherden wanderten? Einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. 'Mythos Wald' erzählt die Geschichten von diesen grünen Oasen, wie sie noch nie erzählt wurden.
Die letzte Geheimnisse der Erde mögen in den unerforschten Tiefen des Meeres liegen. Doch auch hier dringen die Menschen immer weiter vor und suchen nach Rohstoffen, die hier vermutet werden. Lange Zeit galt die Tiefsee als tote Wüste, doch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen Landschaften von ungeahnter Schönheit und ungezählte neue Lebewesen. Mittlerweile geht die Wissenschaft davon aus, dass mehr Arten in der Tiefsee leben, als im Regenwald. Der Film 'Wem gehört das Meer' zeigt eindrucksvolle Aufnahmen und dokumentiert den neuen Goldrausch in der Tiefesee.
Wie ein roter Faden zieht sich durch das Atlantis Filmfest die Frage: Können wir die Zukunft mitgestalten? Immer wieder sind es Einzelne, die diese Frage mit 'Ja' beantworten und sich mit großem Einsatz, Mut und Integrität für eine bessere Zukunft einsetzen. Dazu gehört auch Hannes Jaenicke, der nicht nur ein bekannter Schauspieler ist, sondern engagiert und mit ganzem Herzen für den Erhalt der Natur kämpft. Vor allem die Orang Utans haben es ihm angetan, die berühmten 'Waldmenschen', die kurz vorm Aussterben stehen.
Auf einer sehr persönlichen Spurensuche begibt sich Hannes Jaenicke nach Südostasien, recherchiert auf dem Schwarzmarkt, bei Tierhändlern, besucht boxende Affen wie auch Auffangstationen, die gerettete Tiere aufziehen und wieder auswildern. Es ist ein Film spannend wie ein Krimi entstanden, ein wahrer Naturkrimi. Bei fast allen Festivalfilmen sind Gäste anwesend, die abschließend zum Film noch Einblicke in die Dreharbeiten geben, sozusagen 'The Best of' live auf der Bühne des Caligari.
Die Naturschutzorganisation Naturefund und das Atlantis Filmfest stellen dieses Jahr die Festivalfilme gemeinsam vor, um viele Menschen einzuladen, sich diese spannenden und atemberaubenden Filme anzuschauen und so ein Bild von der Erde heute zu bekommen.
Mehr über das Atlantis Filmfest: www.naturefund.de/atlantis und www.wiesbaden.de/atlantis
Fotomaterial zum Atlantis Filmfest finden Sie unter: www.naturefund.de/presseaktuell











