(openPR) An Knochenmarkkrebs, dem „Multiplen Myelom“, erkranken vor allem ältere Menschen. An der Argirov Klinik Starnberger See forscht man seit Jahren daran, wie die Behandlung dieser Krebsform verbessert und die Chemotherapie verträglicher gestaltet werden können. Bei der Vorstellung seiner neuesten Studienergebnisse kann Chefarzt Dr. med. Christian Straka erneut über Erfolge berichten. Seine Untersuchung ist die weltweit größte Studie zur Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation bei älteren Myelompatienten.
„In der Krebstherapie gibt es zwar selten einen großen Durchbruch, dafür aber ständig kleine Fortschritte, die Hoffnung machen,“ so Privatdozent Dr. Straka. Der Onkologe hat die Stammzelltransplantation bei Knochenmarkkrebs weiterentwickelt. Dabei erhalten Patienten nach einer hoch dosierten Chemotherapie gesunde, eigene Stammzellen zum Wiederaufbau des geschädigten Knochenmarks.
Studie bei 434 Patienten in Deutschland
In einer seit 2001 deutschlandweit durchgeführten Studie bei 434 Patienten mit Knochenmarkkrebs wurde die Dosis des Chemotherapie-Medikaments Melphalan an das Alter der Patienten angepasst. „Die Reduktion der Dosis hatte für die Betroffenen positive Effekte wie einen verbesserten Allgemeinzustand“, berichtet Dr. Straka. „Es kam zu weniger schweren Infektionen und zu weniger anderen Nebenwirkungen. Deshalb haben die älteren Patienten die Chemotherapie mit anschließender Stammzelltransplantation besser vertragen.“ Die altersangepasste und damit reduzierte Dosis hatte dabei keine negativen Folgen für den Behandlungserfolg. So verlängerte sich die Überlebensrate dank der Tandem-Behandlung aus Chemotherapie und Stammzelltransplantation von drei auf durchschnittlich etwa fünf Jahre. „Dies ist die weltweit größte Studie bei älteren Myelom-Patienten, bei denen eine Hochdosis-Chemotherapie mit der Transplantation eigener Blutstammzellen kombiniert wurde“, betont Dr. Straka. „Die Therapie-Erfahrungen waren so positiv, dass die Behandlung auch in anderen Ländern bei älteren Patienten eingesetzt wird.“
Experte auf der HÖRZU-Liste der "150 besten Ärzte Deutschlands"
Neben den Studienerfolgen erreichte parallel eine weitere Nachricht die Argirov Klinik. Die Zeitschrift HÖRZU hatte für ihre Leser nach Medizinern mit herausragenden Leistungen in Deutschland gesucht. In der "Bestenliste" auch vertreten: der Krebsspezialist Dr. Christian Straka aus der Argirov Klinik. Was die Redaktion besonders hervorhob, waren seine Erfolge bei der schonenden Stammzelltherapie für ältere Menschen mit Knochenmarkkrebs. Daneben ist dem Krebsspezialisten vom Ostufer des Starnberger Sees das Engagement für die Selbsthilfe besonders wichtig. "Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und laienverständliche Vorträge können bei Patienten Verständnis und Compliance, d.h. die Therapietreue, verbessern. Deshalb engagiere ich mich für die Selbsthilfe“, betont Dr. Straka.







