(openPR) LEIPZIG. –Der kürzlich veröffentlichte bundesweite Heizspiegel 2009 ist als erste Orientierung gedacht, ab welchem Heizenergieverbrauch eine energetische Gebäudesanierung angebracht ist.
Ein Preisvergleich zwischen den unterschiedlichen Energieträgern kann aus den veröffentlichten Daten nicht abgeleitet werden. Aus den Kostendarstellungen zu schlussfolgern, Heizen mit Öl sei teurer als mit Erdgas oder Fernwärme, wäre schlicht falsch.
Das liegt an der Datengrundlage. So entstehen die Kostenangaben für Heizöl, Erdgas und Fernwärme in Abhängigkeit vom Energieverbrauch der Gebäude, wie Andreas Grondey von der SEnerCon GmbH erläutert. Das Berliner Energieberatungsunternehmen erarbeitet die Daten für den Heizspiegel.
Dabei werden die reinen Energiepreise und Heiznebenkosten erfasst, nicht aber die vollständigen Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung. Energieträger wie Flüssiggas oder Holzpellets sind nicht in die Betrachtung einbezogen.
Den Preisen liegen generell Jahresdurchschnittswerte des statistischen Bundesamtes zugrunde. Entsprechend der durchschnittlichen Gebäudestruktur werden die Energieverbräuche ermittelt und demzufolge die Kosten.
Da mit Heizöl beheizte Gebäude häufig älteren Datums sind und als freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser einen höheren Energieverbrauch pro Quadratmeter aufweisen, als z.B. fernbeheizte und bereits gedämmte Mehrfamilienhäuser, fallen die Kosten zwangsläufig höher aus.
Zwischen theoretischer Berechnung und der realen Situation vor Ort klaffen indes große Lücken.
So gab es 2008 extreme Preisschwankungen beim Heizöl. Auf das Jahreshoch in den Sommermonaten folgte ein radikaler Preissturz vor der Heizsaison. Die meisten Heizölkunden haben deshalb im vergangenen Jahr nicht in den Monaten gekauft, in denen die Heizölpreise besonders stark gestiegen sind. Die Energiekosten der Ölheizungsbetreiber liegen also in der Regel deutlich unter dem Jahresdurchschnitt.
Auch zeigt der Heizspiegel nicht auf, dass Heizölkunden allein im Vergleich zum Erdgas in den vergangenen 10 Jahren bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.000 Liter Heizöl rund 3.000 Euro sparen konnten. Ein finanzielles Polster, das nun sehr gut zur Modernisierung auf eine effiziente Öl-Brennwertheizung eingesetzt werden kann. Mitte September 2009 war Heizöl im bundesweiten Durchschnitt auf Basis eines Energieverbrauchs von 33.500 kWh rund 31 Prozent.
Darüber hinaus hängen der tatsächliche Energieverbrauch und damit die Kosten sehr stark vom individuellen Nutzerverhalten ab.
Der bundesweite Heizspiegel liefert also nur grobe Orientierungswerte zum Einsparpotenzial. Wer über den als günstig ausgewiesenen Werten liegt, für den könnte sich eine individuelle Beratung lohnen.
Der Schwerpunkt, so betont Grondey, liegt auf der Sensibilisierung der Verbraucher, sich stärker mit Energiesparmaßnahmen zu befassen. Die konkrete Beratung macht immer nur objektbezogen Sinn.
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