(openPR) Thorsten Albrecht live auf der REHACARE 2009
Zukunftsweisende Behandlungsergänzung bei Wahrnehmungsstörungen
Ergotherapeut Thorsten Albrecht von KöKi, Braunschweig, ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Anwender einer zukunftsweisenden Behandlungsergänzung bei Wahrnehmungsstörungen*).
Er setzt bei seinen Therapien überwiegend neue Hilfsmittel aus dem Hause Beluga ein, die basierend auf den Erkenntnissen sensorischer Integration und bekannter Gewichtstherapien entwickelt wurden. Durch optimale und gleichmäßige Druck- und Gewichtsverteilung auf Muskel- und Belastungssensoren erreicht Albrecht eine schnelle und sichtbare Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit.
Diese Behandlungsergänzung, die unter dem Namen „Beluga-Sandtherapie“ bekannt ist, hat sich bei vielen Krankheitsbildern als eine Maßnahme mit sehr hohem Wirkungsgrad etabliert.
Die beeindruckendsten Erfolge erzielte Albrecht bisher bei der Behandlung von Tonusschwächen, Rumpfkoordinationsdefiziten und dem Down-Syndrom. Aber auch bei ADS, ADHS und selbst bei einer beginnenden Demenz führt diese Behandlungsergänzung zu einer momentanen Leistungssteigerung. Eine anhaltendere Wirkung ist in solchen Fällen allerdings nur durch eine langfristig angelegte Therapie zu erreichen.
Albrecht hat in der anerkannten Köki-Einrichtung, Braunschweig (Verein zur Förderung körperbehinderter Kinder e. V.) festgestellt, dass sich einige Krankheitsbilder mit der „Beluga-Sandtherapie“ sogar völlig Medikamenten-frei therapieren lassen.
Während der gesamten Rehacare (Düsseldorf, 14. bis 17.10.2009) wird Thorsten Albrecht auf dem Beluga-Messestand (Halle 03/Stand E13) interessierten Therapeuten, Eltern und Betroffenen erläuternd, beratend und anwendend zur Verfügung stehen.
*) Ca. 60 % aller heute geborenen Kinder leiden unter Wahrnehmungsstörungen. Die am Weitesten verbreiteten Formen sind ADS und ADHS. Sie werden nach heutigem Forschungsstand neurobiologisch als Unterfunktion im Stirnhirn (Dysfunktion) erklärt. Sie sind Stoffwechselstörungen des Gehirns.
Bisher wurden diese Krankheitsbilder fast ausnahmslos rein medikamentös mit Methylphenidat u.ä. enthaltenden Psychostimulanzien behandelt, über deren abhängigkeitsfördernde Nebenwirkungen Uneinigkeit besteht.
Die Ausprägung der Symptome kann sehr unterschiedlich sein und erfordert daher eine für jeden Patienten individuell zugeschnittene Behandlung. Hauptsymptome dieses Krankheitsbildes sind erhöhte motorische Unruhe, leichte Ablenkbarkeit, geringes Durchhaltevermögen und die Neigung zu unüberlegtem Handeln. Wird eine Behandlung im Kindesalter nicht erfolgreich durchgeführt, so kann dies zu Versagen in der Schule oder im späteren Beruf führen und gegebenenfalls weitere erhebliche psychische Störungen hervorrufen.
Beluga-Tauchsport GmbH
Unternehmensbereich Healthcare
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Über das Unternehmen
Beluga-Tauchsport: Von der Tauchanzug-Schneiderei zur
Entwicklung & Fertigung therapeutischer Produkte
Nach einer Ausbildung als Maschinenbauer und anschließender Weiterqualifizierung und Tätigkeit als Refamann innerhalb des Kruppkonzerns, folgte der Einstieg in die Tauchsport-branche als leitender Mitarbeiter der Firma Barakuda in Buchholz i.d.N. 1985 gründete Jürgen Pastorino die Beluga-Tauchsport GmbH im niedersächsischen Scheeßel und wurde mit seiner Qualitätsmarke Beluga zum "Neoprenpapst der deutschen Tauchsportindustrie".
Als Ende der 90er Jahre der deutsche Tauchsportmarkt unter Billigimporten aus Fernost nahezu zusammenbrach, blieb auch Beluga von dieser Entwicklung nicht verschont. Zwar sicherten Aufträge als Ausrüster von Bundeswehr, Feuerwehren, Berufstauchern und anspruchsvollen Sporttauchern den Fortbestand des Unternehmens, allerdings auf deutlich kleinerer Basis. Im Oktober 2001 kam es dann zu einem Kontakt, der die Ausrichtung der Beluga-Tauchsport GmbH neu definieren sollte. Jürgen Pastorino traf die Mutter eines wahrnehmungsgestörten Jungen im Alter von 6 Jahren. Sie wünschte sich für ihren Sohn "eine Art Sitzsack" aus Neoprenmaterial.
Ohne sich bisher mit dem Thema "Wahrnehmungsstörungen" beschäftigt zu haben, wurde der "erste Neopren-Sitzsack" genäht. Schon kurze Zeit später erhielt Pastorino folgende Rückmeldung: Der Sechsjährige hatte ohne Anleitung angefangen, sich selbst zu therapieren, indem er entweder in den Sitzsack hineinsprang, oder aber sich darunter legte und seine Schwester bat, sich darauf zu legen. Oftmals kuschelte er sich einfach nur hinein. Das war quasi die Geburtsstunde der "Beluga-Kuschelkugel", die fortan weiterentwickelt und bis zum heutigen Stand perfektioniert wurde.
Als die Mutter des Jungen eines Tages sah, wie er seine Kuschelkugel neben dem Küchentisch platzierte , auf den Tisch kletterte und sich rückwärts von der Tischkante hinein fallen ließ, nahm sie ihre Kuschelkugel kurzerhand mit nach Hamburg in das Zentrum für Kindesentwicklung. Die betreuende Therapeutin und Institutsleiterin, Frau Dr. med. Inge Flehmig, bestellte angesichts der sichtbaren Fortschritte des Jungen sofort eine Beluga-Kuschelkugel für Ihr Institut. Mit Eingang dieser Bestellung wurde Jürgen Pastorino bewusst, dass er mit seiner Kuschelkugel wohl etwas Besonderes geschaffen haben musste und beschloss, seine Entwicklung weiteren Kreisen vorzustellen.
Den ersten Versuch hierzu unternahm Pastorino zusammen mit einer befreundeten Firma, die ihm 2 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf der Rehacare 2002 in Düsseldorf überließ. "Präsentiert" wurden eine Kuschelkugel und ein kleines Sandsäckchen.
Nach vier Messetagen war klar: um diese vielversprechenden Produkte weiterentwickeln zu können, bedurfte es intensiver und konstruktiver Gespräche mit Ergo- und Physiotherapeuten, Kliniken und Rehabilitationszentren. Auf dieser Basis wurden seither viele neue Therapiemittel entwickelt, bei denen neben Neoprenen und neuartige dreidimensionale Textilien zum Einsatz kommen.
Erprobungsphasen, z.B. im DRK-Schulungs- und Therapiezentrum Raisdorf schlossen sich an. Es entstand der Unternehmensbereich Beluga-Healthcare.
Die beeindruckendsten Erfolge werden heute mit den Hilfsmitteln der Produktgruppe Beluga-Sandtherapie (Gewichtstherapie) erzielt.
Alle Beluga Hilfs- und Therapiemittel werden nur im niedersächsischen Scheeßel, in Handarbeit, individuell oder in Kleinserien gefertigt. Sie bestehen durchweg aus Allergiker-geeigneten Materialien und sind für den täglichen Praxiseinsatz konzipiert. Beluga-Produkte sind ab Werk bestell- und lieferbar.