(openPR) Den baulichen und gesellschaftlichen Wandel in der Münsteraner Innenstadt machen noch bis zum 26. September die "Münstermorphosen" zum Stadtgespräch. Die Stadt lädt ein, sich mit den Veränderungen zwischen Aasee und Kanal-Hafen auseinanderzusetzen und über spannende und auch spannungs-geladene Themen zu diskutieren: Neue Räume und neue Szene im Hafenviertel, Ausgehkultur vs. Nachtruhe im dicht bebauten Stadtzentrum. Das geschieht nicht nur im Rahmen von „klassischen“ Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen, Baustellenführungen. Man wird die Themen mit sinnlichen Mitteln angehen wie einer "Party Paradox“ im Rathaus-Innenhof, bei der das Publikum zu Dancefloor-Rhythmen aus Hunderten von Kopfhörern geräuscharm feiert.
Diskurs und Lounge treffen sich über den Dächern von Münster, wenn sich die Stadthauskantine allabendlich ab 19 Uhr zum "Future Club" verwandelt – als öffentliches Forum und Party-Lounge. Am Mittwoch, dem 23.09. wird der Landschaftsarchitekt und Freiraumplaner Andreas Kipar aus Mailand anreisen, um mit den MünsteranerInnen über neue Strategien im Umgang mit Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung zu sprechen.
Andreas Kipar: „Ich habe die Einladung nach Münster gern angenommen! Das Konzept von ‚Münstermorphosen’ zeigt, wie man den Diskurs in der Stadtentwicklung innovativ in die Öffentlichkeit tragen kann. Stadtentwicklung und Freiraumplanung braucht offene Diskussion. Was früher der Platz bei der Dorflinde war, kann heute der ‚Future-Club’ mit Lounge-Athmosphäre sein.“
Dass die Stadt Münster die Linde im Dorf lässt und zudem noch neu erfindet, wird den Landschaftsarchitekten und leidenschaftlichen Citoyen Kipar freuen: Unter der großen Platane auf dem Rosenplatz wird das erste „öffentliche Bücherregal“ für Münster stehen. Dort kann jede/r Bücher ablegen, von denen er meint, dass sie auch andere lesen sollten. Und sich dazu selbst mit neuem Lesestoff versorgen.
Duisburg/Mailand 18.09.2009
krü











