(openPR) Von Ulrich Müller, Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG, Velbert
Sie heißen Passive Entry, Passive Start, Comfort Access oder Passive Access: Fahrzeugzugangs- und Fahrberechtigungssysteme, die ohne aktive Betätigung einer Taste auf dem Funkschlüssel oder ID-Geber durch das Zusammenspiel mechanischer und elektronischer Einzelkomponenten das Auto ent- oder verriegeln und den Start ermöglichen. Jetzt hat Huf diese Systeme um eine zusätzliche Kommunikationsplattform erweitert.
Was die Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG vor etwa zehn Jahren erstmals für ein Serienfahrzeug produzierte, wird seit- dem systematisch weiterentwickelt und optimiert. Heute gibt es eine ganze Reihe technisch ausgefeilter Lösungen, Fahrzeuge komfortabel passiv zu öffnen, zu star- ten oder zu verschließen – sowohl für die gehobene Fahrzeugausstattung wie auch als Einsteigersystem. Intelligente Zugangs- und Fahrberechtigungssysteme bestehen aus einer Viel- zahl mechanischer, elektronischer und mechatronischer Einzelkomponenten, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Umso vorteilhafter, wenn alle diese Komponenten – vom Steuergerät über den ID-Geber und die Antennen bis hin zu den Türgriffen – aus einer Hand kommen. Huf hat dafür in den letzten Jahren systematisch seine Elektronikkompetenz ausgebaut und kann neben den mechanischen Schnittstellen zum Fahrzeug auch die Schnittstellen in die elektronische Fahrzeugarchitektur hinein gestalten und koordinieren. Das reicht von der Auswahl der Sensoren für die Türgriffe bis hin zur Entwicklung der Soft- und Hardware für die jeweiligen passiven Zugangssysteme.
Neuentwicklung Huf @Home
Dies findet seinen Niederschlag in einer neuen Kommunikationsplattform – Huf @Home. Mit einem Fernbedienungs-, Display- oder Touchscreen-Schlüssel können Daten vom Fahrzeug, die während der Fahrt gespeichert werden, zum PC und umgekehrt vom PC zum Fahrzeug transportiert werden. Die Bearbeitung erfolgt bequem am Schreibtisch über ei- ne Docking-Station, wie sie schon heute von vielen Werkstätten genutzt werden, um Informationen aus den Schlüsseln zu lesen. Der Fahrzeugnutzer kann so zum Beispiel von zu Hause aus in Verbindung mit seinem PC bequem Bestellungen tätigen oder Termine mit der Werkstatt vereinbaren. Software-Updates können he- runter geladen und in den Routenplaner gegeben werden, Musikfiles werden auf den Fahrzeug-Player übertragen. Möglich ist dies durch eine erweiterte integrierte Elektronik in den Schlüsseln oder ID-Gebern. Ist der Schlüssel mit einem Touchscreen ausgestattet, so können auf dem Display zusätzlich fahrzeugspezifische Details an gezeigt werden. Dieser Schlüssel lässt sich nicht nur angenehm leicht bedienen. Es können auch über größere Entfernungen Fahrzeuginformationen abgerufen wer- den: Reicht meine Tankfüllung? Ist das Schiebedach geschlossen? Wann läuft meine Parkzeit ab? Wie hoch ist die Temperatur im Fahrzeuginnenraum? Welche Funktionen hinterlegt werden, stimmen die Huf-Softwarenentwickler mit dem OEM individuell ab.
Komfortabel und kostenbewusst
Die Ausstattung und Zusammenstellung der Einzelkomponenten ergibt eine ganze Bandbreite von Passive Entry-Systemvarianten. So liefert Huf schon heute skalier- bare Systeme, die sich durch Auswahl und Umfang der Komponenten an die Fahr- zeugklasse und an die vorgegebene Elektronikarchitektur anpassen. Für ein Fahr- zeug im unteren Marktsegment kann ein System mit zwei elektronischen Türaußen- griffen, einer mechatronischen Lenkungsverriegelung, einer Innenraumantenne und einem intelligenten Schlüssel sinnvoll und kostengünstig sein. Komfortaufwertung erfahren Fahrzeuge der Oberklasse durch vier elektronische Griffe, eine elektronische Lenkungsverriegelung, mehrere Innenraumantennen, Start Stop-Taster mit Schlüsselaufnahme und einen intelligenten Schlüssel. Von Vorteil für die OEM ist, dass Huf nicht nur über die Kompetenz verfügt, die Einzelkomponenten zu definieren, sondern auch über das komplette System-Knowhow verfügt. Hierbei bieten sich verschiedene Möglichkeiten, sodass neben einem separaten Steuergerät auch die Implementierung der Funktionalität „Passive Access“ auf einem zentralen Steuergerät besteht.








