(openPR) Frankfurt am Main / 17. September 2009 / Nach nur zwei Jahren hat die Sports Source Asia (SSA) gezeigt, dass sie das Potenzial der asiatischen Sportindustrie bündeln kann. Vom 28. bis 31. Oktober 2009 geht die Hongkonger Fachmesse in die dritte Runde. Die internationale Einkäufermesse für Sportausrüstung, Sportgeräte, Bekleidung und Zubehör wird vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) gemeinsam mit der MMI (Munich International Trade Fair Pte Ltd.), einer Tochtergesellschaft der Messe München, in den Messehallen der AsiaWorld (AWE) ausgerichtet.
Über 7.800 Fachbesucher aus rund 100 Ländern und Regionen besuchten die Sports Source Asia im vergangenen Jahr. Gegenüber der Premiere 2007 bedeutete dies einen Anstieg von 20 %. Rund ein Viertel der Gäste kam aus Europa. 40 Delegationen mit mehr als 600 Einkäufern waren vor Ort und äußerten sich zufrieden über die Auswahl der Lieferanten sowie die Qualität der Produkte. Über die Hälfte der 237 Aussteller reisten mit ihren Produkten, Materialien und Dienstleistungen aus dem Ausland an.
Slacklinen, Powerplates – Alles dreht sich um Trends
Trendsportarten wie Slacklinen, dem Balancieren auf einem Gummiband, oder Ganzkörper-Trainingsgeräte wie Powerplates, zeigen, dass die Anforderungen an moderne Sportausrüstungen stetig steigen. Gewicht, Material, Funktion und Design müssen hohen Ansprüchen genügen. Ob Tennisschläger aus Basaltfaser, mitwachsende Skiausrüstungen für Kinder oder der „mitdenkende“ Alpinski, der sich jeder Fahrsituation anpasst - Fachbesucher der Sports Source Asia dürfen auf viele neue Ideen und Entwicklungen gespannt sein. 2008 standen im Rahmenprogramm der Messe die Themen Outdoor und Streetfashion im Vordergrund. Sportmarken richten sich schon lange nicht mehr nur an Profi- und Amateursportler, sondern werden auch in Schule, Beruf und Freizeit getragen. Als Referentin für die Sports Source Asia 2009 konnte Lu Chen, Chinas erste Weltmeisterin im Eiskunstlauf, gewonnen werden. Ihre Firma Lu Chen Sports Development nutzt die Fachmesse schon seit 2007 als Handelsplattform.
Experimente mit Baumwolle, Bambus und Soja
Für viele Unternehmen steht die Optimierung von Materialien und die Verarbeitung für einen besseren Tragekomfort im Vordergrund. Mit der Anzahl der Produkteigenschaften wie Dry-fit, coolmax oder UV-Schutz nimmt auch die Zahl der Hersteller zu. Nahtlose Sportunterwäsche und Laufschuhe, die Druckstellen vermeiden, garantieren mehr Komfort beim Sport und längst hat auch die Nanotechnologie in der Sportbekleidung Einzug gehalten. Bei der Herstellung von Sportgeräten und -zubehör wird immer stärker auf ökologische Materialien und nachhaltige Produktion geachtet. Einige Firmen verwenden für ihre Kollektionen bereits recyceltes Polyester, organische Baumwolle, Bambus oder Soja. Da Hongkong als Trendsetter auch in Sachen Mode immer einen Schritt voraus ist, verspricht die dritte Sports Source Asia wieder eine spannende Messe zu werden.
Sportliche Perfomance
Hongkonger Hersteller exportieren überwiegend Sportbekleidung und -schuhe, Sportgeräte und Zubehör. 2008 erreichten die Ausfuhren 5,9 Milliarden USD (+2,3 %). Von Januar bis Juli 2009 exportierte Hongkong Sportartikel und -bekleidung im Wert von 2,8 Milliarden USD (-19,2 %). In der Sportindustrie ist Deutschland Hongkongs viertwichtigster Handelspartner mit importierten Waren im Wert von 428 Millionen USD (+7 %) in 2008.













