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Der Sonnenkönig bittet zum Tanz

16.09.200917:50 UhrKunst & Kultur
Bild: Der Sonnenkönig bittet zum Tanz
Cembalist und künstlerischer Leiter von Il Gusto Barocco: Der Bachpreisträger Jörg Halubek
Cembalist und künstlerischer Leiter von Il Gusto Barocco: Der Bachpreisträger Jörg Halubek

(openPR) Barock-Ensemble „Il Gusto Barocco“ startet ab Herbst zwei Konzertreihen / Konzertreihe „Johann Sebastian Bach. Die musikalische Bibliothek“ erforscht Einflüsse und Inspirationen des Komponisten / Aufführungsstrang „Judith“ ist ein Gemein-schaftsprojekt mit Schauspiel und Staatsorchester Stuttgart



Hier gibt der „authentische Barock“ ganz wörtlich den Takt an: Kaum ein Ge-genstand könnte die musikalische Konzeption des Stuttgarter Barockensembles „Il Gusto Barocco“ besser verkörpern als die originalgetreue Rekonstruktion eines etwa zwei Meter hohen Pendels aus dem Jahre 1696, die die Musiker ihrem Publikum vor Konzertbeginn präsentieren. Die Erfindung des französischen Mu-sikers und Musiktheoretikers Etienne Loulié dient als gigantisches Metronom, das Takt und Tempo der Musik bestimmt und Schlüsse auf den schnellen, oft überraschend modern wirkenden Charakter der Musik des Frankreichs Ludwigs XIV. liefert. Zu sehen ist der rare Gegenstand beim Eröffnungskonzert der Kon-zertreihe „Johann Sebastian Bach. Die musikalische Bibliothek“, mit der Il Gusto Barocco von September 2009 bis Juni 2010 in der Gaisburger Kirche zu sehen ist.

Zwölf Auftritte umfasst die Reihe zur musikalischen Bibliothek. „Die Konzerte sind ge-dacht als eine Art detektivisch-musikalisch-biographische Spurensuche“, erläutert Jörg Halubek, Cembalist und künstlerischer Leiter des Ensembles, „welche Musik interes-sierte zum Beispiel den 15jährigen Bach zu seiner Zeit in Lüneburg, welche Klänge beschäftigten ihn, als er als Thomaskantor in Leipzig auf dem Höhepunkt seines Schaf-fens stand – und vor allem: Welchen Einfluss nahm diese Musik auf Bachs eigenes Werk?“, so der Träger des renommierten Bach-Preises weiter. Es gehört zur Philoso-phie des Ensembles, seine Musik mit den künstlerischen und historischen Umständen ihrer Entstehung zu vermitteln – deshalb beginnt jeder Auftritt mit einer 45minütigen Einführung, die Einblicke in die wissenschaftliche Spurensuche erlaubt.

Die Jugend „Alter Musik“

Dieses künstlerische Konzept ist als „Historische Aufführungspraxis“ bekannt gewor-den – der Versuch, die Musik vergangener Epochen mit authentischem Instrumentari-um, historischer Spieltechnik und im Wissen um die künstlerischen Gestaltungsmittel der jeweiligen Zeit wiederzugeben. Das Eröffnungskonzert der Reihe mit dem Titel: „Der Internationale. Bach und die Welt“ ist ein gutes Beispiel für diesen Ansatz. „Wir spielen barocke französische Tänze, die den jungen Bach sehr faszinierten, in ihrem originalen Tempo, das überraschend schnell ist und sie auch dem ‚modernen’ Hörer zugänglich macht. Das widerlegt übrigens auch überzeugend das Vorurteil, „Alte Mu-sik“ sei eine museale Angelegenheit“, erklärt Halubek. Eine Aussage, die von dem En-semble bestätigt wird – Il Gusto Barocco ist ein junges, internationales Orchester mit Interpreten aus Amsterdam, London und Sizilien. Jüngstes Mitglied ist der 23jährige Cellist Jonathan Pesek, auch Halubek (Jahrgang 1977) gehört zur Generation der „jungen Musiker“.

„Judith“ an der Staatsoper Stuttgart

Eine weitere Reihe umfasst 19 Aufführungen des Vivaldi-Oratoriums „Juditha tri-umphans“ an der Staatsoper Stuttgart. Hier tritt IL Gusto Barocco als Klangkörper zu-sammen mit den Ensembles von Staatsorchester und Schauspiel Stuttgart auf. Schau-spielregisseur Sebastian Nübling, der bereits mit "Carmen" an der Staatsoper seine erste Opernregie vorlegte, entwickelte gemeinsam mit dem Komponisten Lars Witters-hagen Regie und Komposition dieses neuen "Judith"-Projektes, das Vivaldis Oratorium „Juiditha triumfans“ mit Friedrichs Hebbels Bearbeitung des „Judith“-Stoffes der Bibel kombiniert – eine Reise in die Geschichte westlicher Theater- und Musiktradition. Pre-miere ist am 10. Oktober.

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