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AUGEN-BLICKE

15.09.200917:14 UhrKunst & Kultur
Bild: AUGEN-BLICKE
André Werner, Komponist von
André Werner, Komponist von "AUGEN-BLICKE", Auftragswerk von Deutschem Musikrat und "Warschauer Herbst", das beim "European Workshop for Contemporary Music" 2009 uraufgeführt wird

(openPR) Auftragskompositionen, Bühnenperformance und Blog beim diesjährigen „European Workshop for Contemporary Music“

Am Donnerstag, den 17. September 2009 startet die siebte Arbeitsphase des „European Workshop for Contemporary Music“ (EWCM), eine Koproduktion von Deutschem Musikrat und „Warschauer Herbst“. Eine Woche lang studieren die 23 Teilnehmer des EWCM ein anspruchsvolles Programm unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn ein, das sie am 24. September 2009 in Warschau uraufführen werden. Darunter die von Deutschem Musikrat und „Warschauer Herbst“ an André Werner in Auftrag gegebene Komposition „AUGEN-BLICKE“, ein musikalisch-künstlerischer Beitrag zum Thema Zeit.



Die eine Hälfte des Ensembles reist aus Deutschland an, die zweite Hälfte erwartet sie bereits in Warschau. Seit 2003 wird mit dem EWCM jährlich ein neues Programm einstudiert, das Ensemble gehört inzwischen untrennbar zum „Warschauer Herbst“.

Internet-Blog “Czesc aus Warschau!“ – „Hallo Warszawa!“

Erstmals schreiben die Musiker in diesem Jahr ein Online-Tagebuch zum „European Workshop for Contemporary Music“, das auf den Internet-Seiten der „neuen musikzeitung“ (nmz) veröffentlicht wird. In dem Blog ist ab dem 17. September 2009 zu lesen, wie sie Schritt für Schritt die neuen Werke erarbeiten, Musikern aus anderen Ländern begegnen, Komponisten kennen lernen und schließlich ihr Konzert am 24. September in Warschau und am 6. Oktober 2009 in Dresden präsentieren.
Fragen, kommentieren und diskutieren Sie mit unter:
http://blogs.nmz.de/szenemusik/

Das Auftragswerk „AUGEN-BLICKE“ des Berliner Komponisten André Werner

Neben einem Repertoirestück der Neuen Musik von Iannis Xenakis wurden in diesem Jahr drei Kompositionsaufträge vergeben: an die beiden polnischen Komponisten Filip Matuszewski und Karol Nepelski sowie den Berliner Komponisten André Werner. Der Deutsche Musikrat und „Warschauer Herbst“ beauftragten mit André Werner auch die Künstlerin Heike Schuppelius, die Werners Werk als Live-Performance in Szene setzen wird.

André Werner überträgt das Prinzip der Fotografie auf seine Komposition, setzt es in Musik um. Ihn fasziniert der Kontrast von angehaltener und weiterlaufender Zeit, fließender und gestoppter Zeit. Zu seiner Komposition inspiriert wurde er von der Geschichte „Unverhofftes Wiedersehen“ von Johann Peter Hebel von 1809. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit Jahrzehnte zuvor und greift dem Phänomen der Fotographie vor: Eine 70-jährige Frau wird nach über 50 Jahren mit dem zutage geholten Leichnam ihres Verlobten konfrontiert. Der junge Bergmann war verschüttet worden und ist nach seiner zufälligen Wiederentdeckung und Bergung wie konserviert, hat das Äußere eines Zwanzigjährigen. Der Gesangstext in Werners Komposition basiert auf dem Text von Hebel sowie Zeitzeugenberichten und beschreibt das innere Erleben der Frau. Im Mittelteil des Werkes bildet diese Gesangspassage für Altstimme das emotionale Zentrum.

Die szenische Darstellung von „Augen-Blicke“ konzipierte die Berliner Künstlerin Heike Schuppelius. Sie wird die über 20-minütige Performance auf der Bühne ausführen und tritt gemeinsam mit dem Ensemble und der Alt-Solistin Maria Kowollik, Professorin für Gesang an der Hochschule für Künste Bremen, auf. Mit Wasser zeichnet sie auf speziell beschichteten Stoffbahnen. Die Zeichnungen erscheinen im Verlauf des Stückes und verschwinden wieder, vergleichbar dem Entwicklungsprozess der frühen Fotographien. Weitere Materialien werden während der Aufführung “belichtet” und so Motive sichtbar gemacht, die in ihrem Entstehen dokumentiert werden.

In den Programmheften und Einführungsvorträgen erläutern die jungen Musikwissenschaftlerinnen Lena Sperrfechter aus Berlin und Marta Sniady aus dem polnischen Lodz die Auftragskompositionen und stellen die Künstler vor.

Die Förderprojekte Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrates werden maßgeblich durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Darüber hinaus wird der EWCM durch das Goethe-Institut und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit unterstützt. Weitere Partner sind der „Warschauer Herbst“ und der Deutschlandfunk.

Nach der Arbeitsphase vom 17. – 24. September 2009 präsentiert das Ensemble Konzerte am 24. September 2009 beim „Warschauer Herbst“ und am 6. Oktober 2009 beim Dresdner Festival „TonLagen“. Der Deutschlandfunk sendet die Aufnahme des Warschauer Konzertes am 28. November 2009 ab 22.05 Uhr in der Sendereihe „Atelier neuer Musik“.

DIE TERMINE AUF EINEN BLICK

Probenphase des Workshops
17. – 24. September 2009 in der Musikhochschule Fréderic Chopin, Warschau
17. September 2009, 19.30 Uhr Filmvorführung für die Teilnehmer des EWCM in der Deutschen Botschaft in Warschau

Konzert Warschau
24. September 2009 um 19.30 Uhr im Witold Lutoslawski Saal des Polnischen Rundfunks im Rahmen des Festivals „Warschauer Herbst“;
vorab um 18.30 Uhr Einführungsvortrag und Komponistengespräch

Konzert Dresden (Hellerau)
6. Oktober 2009 um 20.00 Uhr im Festspielhaus Hellerau im Rahmen des Festivals „TonLagen“; vorab um 19.00 Uhr Einführungsvortrag und Komponistengespräch

Sendetermin Deutschlandfunk
Die Konzertaufnahme aus Warschau wird am Samstag, den 28. November 2009 ab 22.05 Uhr in der Sendereihe „Atelier neuer Musik“ gesendet.

Mehr Information unter: www.musikrat.de/ewcm

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:
Birgit Hoppe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
EWCM - European Workshop for Contemporary Music 2009 Telefon 0228-4331317 Fax 0228-4331377 hoppe@musikrat.de
Dr. Kerstin Jaunich Projektleitung
Olaf Wegener EWCM

News-ID: 350010
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