(openPR) Während sich die Bundesbürger bei Urlaubsreisen in diesem Jahr wegen der Wirtschaftskrise zurückhaltend zeigen, ist die Nachfrage nach Pilgerreisen ins Heilige Land unverändert hoch. Dies bestätigt der Deutsche Verein vom Heiligen Lande in Köln. Generalsekretär Heinz Thiel freut sich über die hohe Auslastung der Reisen und in den vereinseigenen Pilgerunterkünften in Israel. „Mit dem ersten Halbjahr sind wir sehr zufrieden. Auch im Herbst werden wieder viele Christen aus Deutschland im Heiligen Land sein“, so Thiel. Mit dem Heilig-Land-Verein reisen jährlich 1.600 Pilger. Frühjahr und Herbst zählen wegen des warmen Klimas im Nahen Osten zu den Hauptreisezeiten.
Den Grund für die ungebrochen hohen Nachfrage sieht Heinz Thiel in der starken Motivation der Pilger. „Der Wunsch die Heiligen Stätten zu besuchen und mit den Menschen im Land der Bibel in Kontakt zu kommen, geht weit tiefer als die übliche Urlaubsvorstellung von Erholung am Strand“, erklärt Thiel. Da Pilgerreisen zumeist langfristig geplant werden, hat der aktuelle Nachfragerückgang bei Urlaubsreisen den Pilgerbereich kaum berührt.
Einen weiteren positiven Impuls sieht Heinz Thiel in der Reise des Papstes nach Jordanien, Israel und Palästina im Mai dieses Jahres. Vielen Christen habe dies wieder „neugierig auf das Heilige Land gemacht“, so Thiel weiter. Wer spontan eine Reise buchen möchte, muss sich sputen. Bei den meisten Fahrten sind für dieses Jahr nur noch wenige Plätze frei.
Dass der positive Trend der Gruppenreisen stabil ist, zeigt auch der wachsende Beratungsbedarf von Pfarreien und Gruppen, die sich an den Heilig-Land-Verein wenden. Das Generalsekretariat in Köln hilft ihnen bei Planung und Durchführung der Reisen.
Besonders geschätzt werden die Gästehäuser des Vereins am See Gennesaret und in der Jerusalemer Altstadt. „Wir bieten komfortable Unterkünfte, Pilgerbetreuung und Raum, um zur Ruhe zu kommen und um die fantastischen Eindrücke des Landes wirken zu lassen“, erklärt Ludger Bornemann, Geistlicher Leiter des Pilgerhauses Tabgha. Auch er erwartet im Herbst wieder viele Pilger am Nordufer des See Gennesarets.








