(openPR) Was soll ein talentierter Songwriter machen, wenn er als Reaktion auf seine Songs zu hören bekommt: Klingt gut und die Songs sind auch OK aber die Stimme stört etwas? Klar – eine neue Stimme muß her. Darüber hinaus müssen die Songs auch fertig entwickelt und markttauglich produziert werden. Alles nicht so einfach sondern im Gegenteil sehr komplex und kompliziert. Bleibt man aber konsequent dran und verfolgt hartnäckig seine Ziele, dann erreicht man irgend wann und mit etwas Glück auch das, was man sich vorgenommen hat.
Eine Binsenweisheit – zugegeben – aber der Musiker Dimitrios Chlinos ist genau diesen Weg gegangen. Geboren in Griechenland schloß er sich schon Ende der 80er Jahre einigen Rock-und Hardrock Bands an, in denen er Gitarre spielte. Das war ihm aber nicht genug und er begann schon bald darauf, sich für andere Formen der Musik zu interessieren. Er experimentierte mit damals neuen Arrangier-und Aufnahmetechniken und entdeckte, dass seine eigentlich Bestimmung das Songwriting war. Leider war er noch nie von seiner eigenen Stimme so überzeugt, dass er es gewagt hätte, selbst an vorderster Front zu stehen. Ein Schicksal, dass er mit vielen anderen namhaften Songwritern teilt. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn ein Songwriter ist in erster Linie an seinem Song interessiert. Wer den dann interpretiert, ist zweitrangig, Hauptsache Interpretation und Song bilden eine Einheit. Nachdem Dimitrios einige Jahre musikalisch in der Werbeindustrie gearbeitet hatte und zahlreiche Melodien in kleinen Spots und Filmchen unterbringen konnte, wollte er dann auch einmal das „große Spiel“ spielen. Das heißt, einen eingängigen Popsong, produziert für das breite Publikum, veröffentlichen. „Don’t hurt me anymore“ ist so eine Nummer und entpuppte sich bei den Aufnahmen als hohe Hürde für manche Sängerin, die die Emotion des Stücks einfach nicht gelungen herüber bringen konnte. Glücklicherweise fand das Label Songhouse dann die Interpretin „Marika“, welche eine Interpretation des Songs hinlegte, bei der alle Beteiligten in Schwärmen gerieten. Hoffentlich sehen Zuhörer und Radiosender das genauso. Der Song hätte es verdient.












