(openPR) Ein Abend mit Liedern der heiligen Hildegard von Bingen und Texten von Meister Eckhart erwartet die Besucher am Sonntag, 27. September, ab 19 Uhr, im Gotischen Saal in Berlin. Zum Start des großen Kinofilms „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“ von Margarethe von Trotta erweckt die Schauspielerin und Sängerin MARISA die geistlichen Lieder der visionären Äbtissin zu neuem Leben. Der Schauspieler Nicolas Alexander Böll lässt die Einsichten des einflussreichen Theologen und Philosophen Meister Eckhart zur Inspiration für Menschen der Gegenwart werden. Improvisationen auf der Querflöte von Freia von Schwarzenfeld runden den meditativen Abend ab.
Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse. Den Gotischen Saal im Kreuzberger Viktoria Quartier, Schmiedhofstraße 17, erreicht man mit der U6, Haltestelle Platz der Luftbrücke oder mit der S2 und S25 zur Haltestelle Yorckstraße.
Die durch Titelrollen in den Disney-Musicals „Pocahontas“ oder „König der Löwen“ einem breiten Publikum bekannte Sopranistin MARISA hat schon Ende Januar im Kölner Dom eine Messe mit Hildegard-Liedern musikalisch gestaltet, die von Kardinal Joachim Meisner und Papstbotschafter Erzbischof Jean-Claude Perisset zelebriert wurde. Über ihre neue CD „O aeterne Deus“ (O ewiger Gott) schreibt die Subpriorin des Hildegard-Klosters in Rüdesheim, Schwester Lydia Stritzl, „diese schöne Aufnahme“ lasse „die Zuhörer ein bisschen von dem spüren, was Hildegard von Bingen auch in unserer Zeit noch zu sagen hat: Ohne Gott können wir letztlich nicht glücklich werden.“ Näheres zu Künstlerin und Hörproben zur CD findet man unter www.marisa-music.com.
Fotos vom CD-Cover haben wir für Sie beigefügt.
MARISA steht gerne für Interviews zur Verfügung.
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Über das Unternehmen
In Berlin geboren, wuchs ich in einem kleinen 600 Seelendorf in Schleswig-Holstein auf. Für mich als Kind war das wunderbar, wenn ich im Sommer barfuß über Wiesen und durch Wälder rennen konnte.
Als wir wieder in die Großstadt zurückzogen, ist es mir sehr schwer gefallen.
Ich habe die Natur vermisst, und das, obwohl Berlin die grünste Stadt Europas genannt wird.
Aber mir fehlte auch die Weite und damals gab es auch noch die Berliner Mauer, so dass wir immer erst durch die „Zone“ mussten, wenn wir "raus" wollten. Ich glaube, dass damit der Grundstein für meine Reiselust und meine Aversion gegen willkürliche Begrenzungen jedweder Art gelegt wurde.
Mein Beruf begünstigte dann noch, dass ich häufig unterwegs war
und mit sehr vielen verschiedenen Menschen vieler Nationen mich austauschen konnte.
Und bei all den Konflikten und Ängsten durch die sich unsere Zeit momentan charakterisiert, und die es so schwer machen, über den eigenen Teller hinaus zu sehen, beseelt uns doch alle das gleiche:
Letzten Endes suchen wir alle nach dem Glück der Liebe im Leben,
gleich welcher Religion oder welcher Kultur angehörig. Die Schönheit in der Manifestation der Vielfalt, dass Anderssein im Gleichsein. Die Trennung, die wir zu sehen meinen und die sicher auch geschürt werden kann
von einem fehlgeleiteten Ego, löst sich ins Nichts auf, steht man nur dem anderen einfachen Menschen vis á vis.
Ich habe das schon mehrfach erlebt. Manchmal braucht es auch Zeit.
Wir alle haben unsere Schutzschichten und Schalen, mit denen wir das, was in uns allen lebt und liebt, umhüllen. Wenige sind in der Lage durch sie durchzusehen; manche Menschen könnten das vermutlich noch nicht einmal ertragen, obwohl auch sie nur eines wollen: geliebt werden.
Doch ab und zu ist es jedem schon einmal gelungen, das Wesen des anderen zu erfahren, zu berühren; und diese Augenblicke zu erweitern, immer länger erfahrbar zu machen, dass ist eine wunderbare Aufgabe, im wahrsten Sinne des Wortes.