(openPR) Porzellan ist eigenwillig. Martina Sigmund-Servetti liebt den Reiz zwischen der Kühle des Materials und der organisch inspirierten Formgebung. So entstehen Keramiken, die alles, außer gerade, ernst und üblich sind. Jetzt auf KLICK-Germany
Herr Knopp und Söhne könnten aus einer Posse aus dem Wilhelm Busch Album stammen. Herr Knopp ist eine Kanne, ein wenig schief, so, als verneige er gerade sein Haupt. Seine Söhne, krumme Tassen, "hüpfen" um ihn herum. Alles, aus ernst. Alles, außer gerade. Alles, außer üblich. Wenn Martina Sigmund-Servetti einen Klumpen feinen, weißen Ton in die Hand nimmt, sich an die Drehscheibe setzt, dann scheint ihr fröhliches, humorvolles Wesen in ihre Finger zu fließen.
Martina Sigmund-Servetti hat an der Keramikfachschule in Landshut gelernt, danach als Gesellin in verschiedenen Werkstätten gearbeitet. Fünf Jahre lebt sie in Argentinien, macht eine neue Erfahrung: "Ich arbeitete wieder mit meinen Händen, aber auf einer Farm. Erlebte, wie Samen zu einer Frucht reifte." Als Martina Sigmund-Servetti 1998 zurück nach Deutschland kommt, baut sie in Heilbronn wieder eine Werkstatt auf. "Zufällig entdeckte ich im Baumarkt ein Paket Porzellan-Masse. Ich nahm sie mit. Seitdem bin ich leidenschaftlich diesem Material verbunden." Porzellan fordert. Jeder Fehler wird bestraft. Und doch sind es gerade die charakteristischen Gegensätze wie Dichte, Härte, Leichtigkeit und Transparenz, die Martina Sigmund-Servetti faszinieren. Mit Erfolg. Wenn ihre "Flaschen" zusammen stehen, scheinen sie sich gerade zum "Dorfklatsch" getroffen zu haben, miteinander ein Schwätzchen zu halten. Der Leuchter erinnert in seiner Form an die Wüste im Sand, die kleinen Löchlein strahlen, als hätte der Himmel seine Sterne angezündet.
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