(openPR) Noch in diesem Jahr werden in einigen europäischen Ländern die Glühlampen ausgehen und von modernen Beleuchtungstechniken wie Sparlampe und der Leuchtdiode abgelöst. Ausgedient nach 170 Jahren treuer Erleuchtung hat sie wegen ihrer Ineffizienz. Der Glühfaden setzte 95 % der aufgewendeten Energie in Wärme und 5% in Licht um, ein Luxus, den man sich angesichts des bedrohlichen Klimawandels und Energiebedarfs heute nicht mehr leisten kann. Die Geschichte der Beleuchtungstechniken ist so alt wie die Menschheit. Seitdem der Kienspan die prähistorischen Höhlenbehausungen spärlich erhellte, das Öllämpchen flackerte, seit die Wachskerze in Stuben und Klosterzellen Einzug hielt war der Wunsch stets, die Nächte zu erhellen. Ja, die Kerze war ein Markstein in dieser Entwicklung. Sie hat sich jedoch im Gegensatz zu allen anderen Beleuchtungsarten behaupten können, wenn sie auch nie ein Ersatz für das elektrische Licht war. So wird die Kerze auch die Glühlampe überleben und das hat seinen Grund. Sie ist mehr als Beleuchtung, sie ist Erleuchtung, Besinnung, Trost und Freude. Das Licht der Kerze lebt und wird auch die Glühlampe überleben.
Kerzeninnung (Bayerische Wachszieher-Innung / Bundesinnung)
Wolfgang Reich - Geschäftsführer
Maria-Hilf-Straße 23
D-86391 Stadtbergen
Tel: 08 21 / 43 66 06 oder 43 55 02
Fax: 08 21 / 43 69 93
Über das Unternehmen
Die Kerzeninnung (Bayerische Wachszieher-Innung) wurde 1946 in München gegründet. Die Innung fördert die Pflege gesellschaftlicher Kontakte zwischen allen Mitgliedern. Sie hat den Status einer bundesweit zuständigen Handwerksinnung, mit Gastmitgliedern in den deutschsprachigen Regionen unserer Nachbarländer. Die Kerzeninnung hat erkannt, dass es von großem Vorteil ist, wenn sich alle Mitglieder im Rahmen ihrer Vollversammlung mit beruflich Gleichgesinnten über betriebliche Probleme, in Fragen des Berufsnachwuchses, der Werbung, des Materialeinkaufes oder einfach des kollegialen Gedankenaustausches unterhalten. Alljährlich trifft man sich um die Geselligkeit unter den Mitgliedern und ihren Familien zu pflegen, natürlich bei Kerzenschein.
Zu den wichtigsten Aufgaben der Innung gehört die Lehrlingsausbildung zu regeln und zu überwachen, die Zwischen-, Gesellen- und Meisterprüfungen abzunehmen sowie das handwerkliche Können der Gesellen und Meister zu fördern. Die Innung veranstaltet Workshops für ihre Mitglieder und führt Messnerschulungen durch. Außerdem stellt die Innung das Berufsbild der Wachszieher und Wachsbildner auf Fachmessen dar und zeigt dabei mit Vorführungen "lebendiges Handwerk".