(openPR) Anlässlich der Gruppenausstellung Kunstwerk Werkkunst XV im Schloss Reinbek bei Hamburg vom 5. bis 6. September 2009 zeigt Werner Schöffel eine Objektinstallation aus dem Werkzyklus ·Apotropaion·.
Der Künstler geht bei seiner Arbeit der Frage nach, ob ein Neid- oder Wächterkopf einen Baum vor Unheil schützen könnte. An Mauern, Türen oder Giebeln von Häusern und anderen Gebäudeteilen versteinerte Antlitze finden im worteigenen Sinne entgegenblickend ihre Verwendung. Sie dienen dem Schutz des Hauses und der Abwehr von Unheil. Werner Schöffel überträgt mit seiner Objektinstallation diesen Gedanken auf die Natur, stellvertretend hier auf Bäume. Apotropäische Handlungen (griechisch für abwehrend) basieren auf Geisterglauben. Es sind Riten, die aus heidnischer Zeit in den Volksglauben übernommen und häufig kulturell wie religiös überformt wurden. Sie werden bis in die Gegenwart durchgeführt, meist ohne das Wissen um ihre Herkunft.
In den historischen Räumen, den Arkaden, im Innenhof und Park des aufwändig restaurierten Renaissance-Schlosses Reinbek werden Kunstwerke und hochwerte Werkkunst von 140 ausgesuchten Künstlern dem Publikum vorgestellt und angeboten. Der Künstler Werner Schöffel stellt im Park in der Schlossauffahrt aus und ist an beiden Tagen anwesend. Persönliche Termine bitte nach vorheriger Absprache. Termine: 5.9.2009 15 -19 Uhr, 6.9.2009 11-18 Uhr, S-Bahn Reinbek, Kinder bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener frei.










